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Sonntag, 17. Januar 2016

Nicht schimpfen oder jammern…. buchen


Oft wird Carla Berling gefragt, warum sie nicht im Süden liest.

Ganz einfach, wenn sie nicht gebucht wird, dann kommt sie auch nicht. Und für lau geht das auch nicht, weil sie schließlich von ihrem Handwerk, dem Schreiben lebt.

Verständlich oder?

Aber ich kann beschwören, dass diese Frau jeden einzelnen Cent wert ist.

Ich war bereits auf zwei kulinarischen Lesungen von ihr. Die erste fand in Haar bei München und die zweite in Gmund am schönen Tegernsee statt und auf beiden wurden die Gäste vom Feinsten mit kulinarischen Leckerbissen und Carlas ganz besonderer Lesekunst verwöhnt. Außerdem holte ich mir Muskelkater vom Lachen in Bauch und Gesicht, der mich die nächsten Tage noch begleitete.
Nach dem Sport hätte ich mich gefragt, ob ich blöd wäre, mir das anzutun, aber von einer Lesung behaupte ich das nicht, sondern freue mich, wenn ich wieder einmal dabei sein kann.

Wer sollte sich nun angesprochen fühlen?

Buchhandlungen, Firmen usw., aber auch Lokale, die diese Lesungen als kulinarische Lesungen anbieten können und wollen.

Nur keine Scheu, meldet euch bei Carla Berling unter diesem LINK, da bekommt ihr genaue Infos über Termine und anfallende Kosten.

Folgende Termine stehen für den Raum Süddeutschland noch zur Verfügung:

28.04. und 29.04.2016
02., 03. und 04.05.2016

Hier eine kleine Kostprobe:

 

Sonntag, 27. Dezember 2015

Neuerscheinung - Das Paket - Sebastian Fitzek



Ich hatte ein Déjà-vu…

Am 9. März 2014 war ich zu einer Lesung zu seinem Buch Noah in der BMW Welt München.
Wie es seine Art ist, erzählte er einiges aus seinem Leben als Autor, aber auch als Ehemann, Vater und Familienmensch. Aber auch als ganz normaler Nachbar wie du und ich. Und genau hier kam auch ein Paket zur Sprache, das er für einen Nachbarn annahm und das er auf seinem Küchentisch bis zur Heimkehr des Nachbarn aufbewahrte.

War das nun anders zu erwarten? Ich hatte damit gerechnet, dass Sebastian Fitzek über genau dieses Thema irgendwann einen Thriller schreiben würde.

Da ich trotz unzähliger ungelesener Bücher scheinbar immer noch nicht genug habe, mußte der neue Sebastian Fitzek natürlich wieder her, also habe ich ihn schon mal vorbestellt

Er wird am 26. Oktober 2016 ausgeliefert

Bin ich süchtig?

Hier ab sofort vorbestellbar:

Montag, 31. August 2015

Angerichtet - Marcus Sammet - Buchpremiere

Am 29. August war es endlich so weit

Marcus Sammet stellte das neueste Baby seiner „Sterbe wohl…“-Reihe vor.
Mit „Angerichtet“ setzte er nun an Mordabläufen noch einen oben drauf.

Stilecht servierte Marcus Sammet seinen Gästen eine Bloody Mary
Ließ er bisher seine Opfer ausbluten und im schlimmsten Fall ausschlachten, weil Organe benötigt wurden, machte er sich nun Gedanken über die umfangreichere Verwendung von Mordopfern, denn nichts stört einen Killer mehr als Spuren in Form von Überbleibseln seiner Opfer.
Der logischste Weg führte ihn daher nun in die Kreise von Kannibalen.

Doch bevor Marcus mit seiner Frau Moni zu lesen anfing, sollte er natürlich etwas mehr verraten, als seine persönlichen Dinge, die mittlerweile schon recht bekannt sind.

Also ging ich mit meinem Interview diesmal etwas näher auf das aktuell erschienene Buch „Angerichtet“ ein:

A:        In welchem Bereich schreibst du Deine Bücher?
M:        Ich schreibe vorwiegend Thriller, aber es gab auch schon Ausflüge in den Krimibereich unter meinem Pseudonym Mark Heide

A:        Wo siehst Du den Unterschied zwischen Krimi und Thriller?
M:        In der Regel haben Krimis einen festen Ermittler, während bei einem Thriller die Täter-Opfer-Geschichte im Vordergrund steht

A:        Was ist das Hauptthema bzw. die Mordart, um die es in deinem neuen Thriller geht?
M:        Hauptthema ist Kannibalismus. Eine direkte Mordart gibt es nicht. Allerdings hab ich mir da ein wenig aus dem Schlachthaus abgeguckt

A:        Wie hast du zum Thema Kannibalismus recherchiert?
M:        Google ist mein bester Freund.  Erschreckend fand ich, wie aktuell das Thema auch in Deutschland ist. Zuletzt 2014 in Dresden, wo sogar ein LKA-Ermittler der Täter war

A:        Wie bist du auf dieses Thema gekommen?
M:        Auf zweierlei Art. Dazu zwangen mich meine Titel, die fast selbst einen Thriller ergeben, dazu. Erst gab es den „Aderlass“, dann wurde „Ausgeblutet“, so wurde dann „Ausgeschlachtet“ und schließlich jetzt „Angerichtet“ daraus.

A:        Wie lange hast du an „Angerichtet“ geschrieben?
M:        Rund ein Jahr würde ich sagen. So genau kann ich das nicht benennen, weil ich schreibe, wie ich Zeit und Lust dazu habe

A:        Du sprichst von Zeit und Lust. Wie diszipliniert bist du, was das Schreiben betrifft?
M:        Leider nicht so sehr. Ich stelle mir keine Uhr und kann dann auf Stopp loslegen. Oft habe ich Zeit aber keine Lust, oder Lust und keine Zeit. Wenn ich dann aber einen Gedankenblitz habe, dann versuche ich den auch zu notieren

A:        Wie hast du die Schauplätze gewählt?
M:        Über einen Fall in München habe ich nichts gefunden. Kann doch nicht sein, dass eine so große Stadt verschont bleibt. Dazu kommen meine Protagonisten aus München. Irgendwann hörte ich mal den Begriff „Fleischbeschau“ am Ballermann. Da war klar, dass ich Mallorca mit einbauen mußte. Selbst seit Jahren einmal im Jahr dort und viel mit dem Auto unterwegs, weiß ich von vielen einsamen Orten und Fincas auf der Insel

A:        Das heißt, die Orte sind nicht frei erfunden?
M:        Was München betrifft habe ich ein wenig geflunkert. Auf Mallorca hingegen habe ich alles sehr real belassen

A:        Es gibt einen zweiten Handlungsstrang. Woher kam die Idee dazu?
M:        Micky Dearest ist ein real lebender Künstler, der für meine Buchtrailer auf youtube die Soundtracks produziert hatte. Irgendwann sagte ich im Scherz zu ihm, dass ich ihn mal als Hauptdarsteller ins Buch nehme. Darauf sagte er:  Mach doch. Und nun ist er drin. Dass ein Teil der Geschichte nun sogar wahr würde, konnte ich zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht wissen.

A:        Welcher Teil?
M:        Wird im Buch verraten

A:        In deinen bisherigen Bänden hast du immer wieder Hauptpersonen sterben lassen. Warum?
M:        Ich wollte mich damit selbst zwingen, nicht immer die gleichen Personen herzunehmen. Ein Paar hat allerdings bis jetzt überlebt. Das hat es meiner Frau zu verdanken. Doch auch für sie, das Paar, nicht meine Frau, wird es Zeit, meine Geschichten zu verlassen. Allerdings ob lebend oder tot, das möchte ich noch nicht verraten

A:        Wurde „Angerichtet“ über einen Verlag veröffentlicht?
M:        „Angerichtet“ erschien im Südwestbuch-Verlag Stuttgart. Lektoriert wurde „Angerichtet“ von einem Krimiautor und Germanistikwissenschaftler, der nicht nur für den Verlag schreibt, sondern auch fest als Lektor arbeitet. Die Zusammenarbeit war sehr fruchtbar.

A:        Wirst du weitere Lesungen zum neuen Buch zum Besten geben?
M:        Ja, es ist sogar eine Lesung auf Mallorca geplant. Ich habe da ganz gute Kontakte, die mich dabei unterstützen. Auch in München wird es, wahrscheinlich zusammen mit meiner Kollegin Antonia Günder-Freytag eine Lesung geben. Dazu werde ich in zwei Radio-Sendern auf Mallorca sein. Darüber freue ich mich ganz besonders.

Nach diesem Interview bat ich nun Marcus zusammen mit seiner Frau aus seinem noch druckfrischen Buch zu lesen.

Davor mußte ich unbedingt jedoch noch eine Frage loswerden, die ich beinahe vergessen hätte:

Marcus, jeder hat ja irgendwo, irgendwann seine Leichen im Keller versteckt. Wie ist das bei Dir?

Darauf bekam ich diese Antwort:  Hm ja, mein Keller ist ja ziemlich klein, da muss ich….. halt, sag mal, ist das etwa eine Fangfrage?

Ich ging nun lieber etwas in Deckung und verschanzte mich hinter meiner Bloody Mary und überließ Marcus mit seiner Frau Moni, die den weiblichen Part las, das Mikrofon.
Dies bescherte dem Publikum die eine oder andere Gänsehaut.


Im Anschluß daran las ich noch meinen Eindruck zu seinem Buch vor, der per KLICK  in der Rezension nachzulesen ist, verwies das Publikum auf den Büchertisch und bat nun darum, weitere Fragen an Marcus Sammet zu stellen.

Am Tresen wurden zwischenzeitlich die bereits vorbereiteten blutrünstigen, zum Buch passenden Häppchen gereicht und wer noch wollte, konnte sich noch eine Bloody Mary eingießen lassen.


An Marcus gingen wenige Fragen, eher ich in meiner Funktion als Bloggerin und Moderatorin dieser Lesung wurde vom Publikum mit Fragen gelöchert.
Diese Fragen und auch die Antworten wird es zu einem späteren Zeitpunkt nachzulesen, evtl. sogar in einem Video zu hören geben, denn nach dieser Veranstaltung stand für Marcus Sammet fest, dass er eine Veranstaltung mit mir als Hauptperson in Funktion der Buchbloggerin plant. In welcher Form diese stattfinden soll, darüber klärt Marcus sicherlich frühzeitig auf

Ich bedanke mich nun an dieser Stelle ganz herzlich für diese angenehme Zeit bei Moni und Marcus Sammet, die sich alle Mühe gaben, die Lesung und die Atmosphäre angenehm zu gestalten. Moni und Marcus, das ist Euch wunderbar gelungen. Vielen lieben Dank



Montag, 10. August 2015

Marcus Sammet las in Arnstorf - Ein Rückblick auf den 8. August 2015


Im Normalfall läuft es mit Marcus Sammet umgekehrt.

Er lädt ein und die Autoren lassen sich unter dem Motto „Sammet trifft…“ von ihm interviewen.

Am 8. August 2015 war es nun wieder einmal soweit, dass ich einen Termin mit Marcus bekam und ich ihn mit Fragen zu sich selbst und seinen Büchern löchern konnte.
Natürlich wurde dieses Interview zwischendrin immer wieder durch Lesungen aus seinen Büchern der „Sterbe wohl…-Reihe“ aufgelockert.

Um 15 Uhr reiste ich mit Marcus Sammet und unserer Eventfotografin Monja Hübner in Arnstorf an, wo wir schon freudig von der Initiatorin Iris Salewski erwartet wurden. Iris unterstützte uns tatkräftig bei Aufbau und Dekoration für die nachfolgende Lesung.

Auch mit Getränken und leckerem Kuchen wurden wir verwöhnt.

Langsam trudelte auch das Publikum nach und nach ein und machte es sich bequem.

Mit einer kleinen Verspätung legten wir um 16:10 Uhr los


Iris Salewski begrüßt das Publikum

Iris stellte sich und uns vor und erzählte dem Publikum, was es in den kommenden
beiden Stunden erwarten würde. Im Anschluss übergab sie an mich, damit ich
Marcus Sammet Fragen zu sich selbst, seinem Leben und seinen Büchern stellen
konnte:

A: Erzähl uns doch bitte erstmal, wer Du bist und woher Du kommst

M: Wer ich bin? Ich bin ich. Komme aus dem schönen, grünen Ruhrgebiet,
genaugenommen aus Recklinghausen. Zwei Jahre vor meiner Auswanderung nach
Bayern habe ich „Tief im Westen“ gelebt, in Bochum. Ich bin gelernter
Bürokaufmann, habe aber nie in dem Beruf gearbeitet. Durch Zufall in die IT gerutscht
und bis heute dort tätig.

A: Wenn Du nur 5 Worte hast, um Dich selbst zu beschreiben. Was würdest Du sagen?

M: Mich kann man nicht beschreiben

A: In welchem Bereich schreibst Du Deine Bücher und wie viele hast Du bereits veröffentlicht?

M: Mein Hauptgenre ist Krimi/Thriller. In diesem Bereich sind insgesamt 6
veröffentlicht, wobei zwei in einem Band zusammenfasst sind. Dieser ist auch
unter meinem Pseudonym Mark Heide erschienen.

A: Schreibst Du hauptberuflich?

M: Leider nein

A: Was hindert Dich daran, hauptberuflich zu schreiben?

M: Ich werde erpresst. Monatlich wird mir Geld überwiesen, damit ich meine Frau
und mich mit einem Dach über dem Kopf und einem gefüllten Kühlschrank versorgen
kann. Dafür darf ich dann auch jeden Tag in ein Büro gehen.

A: Bist Du Verlagsautor?

M: Ja, bin ich, was für mich den großen Vorteil hat, dass ich schreiben,
schreiben, schreiben kann und sich andere um Druck, Lektorat, Korrektorat,
Buchhandel und damit zwingende Zusammenhänge kümmern.

A: Wo und wann schreibst Du am liebsten?


M: Es gibt keine bestimmte Zeit und keinen bestimmten Ort. Eine ganze Weile habe
ich viel in der U-Bahn geschrieben. Ansonsten in der Regel daheim in meinem
Sessel mit dem Laptop oder am Schreibtisch am PC.

A: Was bedeutet für Dich das Schreiben und wie kamst Du darauf?

M: Schreiben ist für mich eine Art Flucht in eine selbsterschaffene Welt. Hier
kann ich sein, wer immer ich mag und ich bin dort vor allem eins: Gesund.
Diesen Aspekt lasse ich jedoch genau dort wo er ist, im Buch. Meine diversen „Wehwehchen“
lasse ich unerwähnt.
Geschichten gab es schon immer viele in meinem Kopf, vorwiegend Krimis. Einfach, weil ich
schon immer gern Krimis gelesen habe.

A: Wann hast Du damit begonnen und wer oder was gab den Anstoß dafür?

M: Begonnen habe ich vor sehr langer Zeit. Doch es war sehr mühsam, mit Tinte und
Papier meine Gedanken festzuhalten. Auch später mit einer Schreibmaschine
konnte ich nicht mit dem Tempo meiner Gedanken mithalten. Dann kam irgendwann
ein PC in mein Leben und seither kann ich fast so schnell schreiben, wie ich
mir etwas ausdenke. Den tatsächlichen Anstoß gab mir meine geliebte Frau, die
heute beim Lesen den weiblichen Part übernehmen wollte, aus gesundheitlichen
Gründen aber leider zuhause bleiben musste. Ich hatte ihr eine Geschichte
gegeben und sie hat sie mit Begeisterung gelesen. Sie hat mich ermutigt, doch
mehr zu schreiben. Andere haben mich dann ermutigt, die Bremsen zu lösen und
mehr Tempo, mehr Sex und mehr Gewalt in meine Thriller zu bringen.
Tempo war kein Problem, Sex und Gewalt schon. Mit Sex halte ich mich nach wie vor
zurück. Bei der Gewalt beschränke ich mich meist auf eine recht harte Szene und
versuche diese immer wieder in den Kopf der Leser zu holen.

A: Wie und wo recherchierst Du zu Deinen Themen?

M: In der IT gibt es einen Spruch: Google ist dein bester Freund. In der Tat hole
ich mir viel Wissen aus dem Internet. Meine Apothekerin ist eine treue Leserin
und bei ihr kann ich mir immer wieder Tipps holen. Dann habe ich eine gute
Bekannte, die Chemielehrerin ist. Bei ihr konnte ich mir sehr hilfreiche Tipps
zur Entsorgung von Knochen holen.

A: Autoren sprechen ja oft von einer Schreibblockade, wie gehst Du damit um?

M: Blockiert werde ich bestenfalls durch mich selbst, weil ich zu viel im Kopf
habe. Aber dass ich richtig in einer Story festhing und nicht weiterkam, das
gab es noch nicht.

Nach Beantwortung dieser erstmal letzten Frage, las Marcus Sammet aus dem ersten
Teil seiner „Sterbe wohl…“-Reihe, aus „Aderlass“
 Hier erhältlich ---> KLICK

Da ich hier leider über keinerlei Tonmaterial verfüge bzw. erst zu einem späteren
Zeitpunkt das bearbeitete Video erhalte, gibt es hier den kleinen Umriss aus
meiner Rezension:

Kommissar Burger wird an einen Tatort gerufen. Für einen Mord untypisch ist der Raum in
dem die Leiche liegt, klinisch rein. Der Mörder machte sich die Arbeit, den ganzen
Raum zu reinigen und alles in weiss zu hüllen bzw. zu streichen. Hinweise wie
Fingerabdrücke, Haare, Hautschüppchen und ähnliches sucht die Spurensicherung
vergeblich. Sogar die weibliche Leiche ist schneeweiss. Nur ihre Haare leuchten
in strahlendem Rot.
Eine Herausforderung für Burger und den Gerichtsmediziner, der auf eine Art zu
morden kommt, die sogar für ihn und Kommissar Burger bisher unvorstellbar war.
Zum Tatort wurde auch Thomas Mattern gerufen, für den es ein Rätsel ist, warum die Polizei
das tat. Er kennt die Tote nicht. Einzig eine Mail die die Polizei erhielt,
weist auf ihn als Täter hin. Aber Burger kann sich nicht vorstellen, dass
Mattern der Täter sein soll.
In welchem Zusammenhang steht er also mit diesem Mord und noch weiteren Morden, die der
Mörder ebenso per Mail der Kripo meldet?
Nachdem sich Mattern auf den ersten Blick in die schöne Babs, die er in der Tanzschule
kennenlernt, verliebt, gerät auch sie in höchste Gefahr. Denn sie soll Jens
Hollers nächstes Opfer sein. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und den
Mörder….


Nachdem sich Marcus Sammet den ersten Fragen seines Publikums stellte, ging es in die
zweite Interviewrunde.

A: Wie viel „autobiografischen Anteil“ hat Dein Geschriebenes?
M: Je mehr Bände erscheinen, desto weniger Biografisches steht in den Büchern.
Aderlass hat noch extrem viel, der aktuelle, Angerichtet nur noch sehr wenig.
Was wohl doch einige beruhigen wird, geht es doch um Kannibalismus.

A: Wer sind Deine Lieblingsautoren?
M: Da gibt es viele. Jo Pestum mochte ich als Kind, er schrieb damals Krimis für
Kinder. Edgar Wallace, Agatha Christie, Dorothy Slayers, Henry Slessar. Aber
auch viele deutsche Autoren. Andreas Eschbach, Karl Olsberg und viele viele
mehr, gerade auch unbekanntere.

A: Liest Du ein spezielles Genre oder reizt Dich die Abwechslung?

M: Schon hauptsächlich Krimi und Thriller. Es gibt aber auch Ausnahmen wie Terry
Pratchett, der bisher einzige Fantasy-Autor, dessen Bücher mir gefallen haben.

A: Welches Buch hat Dich in der letzten Zeit am meisten bewegt und warum?

M: Im Grunde zwei Bücher, vom Fürst zu Sayn-Wittgenstein. Eins davon hat er mir
geschenkt und stellt seine außergewöhnliche Carl Barks Privatsammlung dar und
das zweite, in dem seine Lebensgeschichte erzählt ist.

A: Besuchst Du selbst auch Lesungen?

M: Ja, aber leider selten. Manche zwangsweise, weil ich sie moderiere. Es gibt ja
meine Veranstaltungsreihe Sammet trifft. Dort stelle ich vorwiegend lokale
Autoren vor und sie lesen natürlich auch aus ihren Büchern.

Nach diesem Teil des Interview beehrte Marcus Sammet uns mit einer Lesung aus dem
zweiten Teil seiner „Sterbe wohl…“-Reihe „Ausgeblutet“

 Hier erhältlich ---> KLICK

Um den Schock über Jens Hollers Mordversuch an Babs besser zu überwinden, möchte
Thomas Mattern mit seiner großen Liebe Babs, ein paar Tage Urlaub auf Gran
Canaria geniessen.
Babs bittet ihn jedoch, nachdem ihm sein Freund steckte, dass es sich bei Babs
um eine Prostituierte handelt, einen Abstecher nach Mallorca zu unternehmen.
Dort lebt ihre Mutter, die ihr immer einen Strich durch die Rechnung machte,
wenn sie mit einem Mann glücklich war. Jedesmal wenn sie ihr einen Mann
vorstellte, verschwand dieser auf Nimmerwiedersehen.
Nun möchte sie dieses Risiko auch mit Thomas eingehen. Bei Thomas jedoch beißt
Hedwig Stein auf Granit. Er nimmt zwar das ihm angebotene Geld, allerdings auch
Barbara, mit der er danach nach Gran Canaria weiterfliegen will. <br />
Kurz nachdem sie dort angekommen waren, erhält Thomas einen Anruf von Kommissar
Burger aus München, der ihm mitteilt, dass sein Freund Jens Klamm ermordet
wurde.
Natürlich treten die beiden die Rückreise sofort an.
Jens Klamm wurde auf bestialische Weise ermordet. Der Mörder ließ ihn
regelrecht ausbluten, wie Dr. Heimsuch, der Gerichtsmediziner feststellt.
Doch irgendetwas stimmt in der Wohnung von Jens Klamm nicht.
Etwa zeitgleich sieht Barbaras Mutter ein, dass sie einen großen Fehler machte
und versucht ihre Tochter telefonisch zu erreichen. Während dieses Telefonates
wird auch sie ermordet.
Ein Wettlauf mit der Zeit und einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit
beginnt und wieder einmal schwebt Babs in höchster Gefahr….


Nach einer kurzen Pause ging es nun in den Endspurt

A: Wie gehst Du mit negativer Kritik um?

M: Gar nicht, hab ich nicht. Nein, Scherz. Ärgert natürlich erst mal. Aber ist das
vorbei, geht’s dran, zu sehen, ob die Kritik berechtigt ist. Wenn ja, und da
sehr ehrlich sich selbst gegenüber zu sein ist nicht einfach, dann nehme ich
die Kritik doch eher positiv an und schaue, dass ich diesen Fehler nicht wieder
mache.

A: Das kann ich bestätigen, nachdem eine meiner Rezensionen doch recht hart in Bezug auf diverse Fehler in der Korrektur ausfiel.

A: Ein perfekter Tag für Dich?

M: Jeder Tag mit meiner Frau.

A: Deine Wünsche für Deine Zukunft als Autor?

M: Reich und berühmt zu sein, jedes Jahr mindestens einen Bestseller zu haben.

A: Dein Lebensziel?

M: Raus aus der IT, rein ins reine Autorenleben, wobei dies wohl in eine paar
Jahren nebenher als Rentner so weit sein wird.

A: Dein Ziel als Autor?
M: Ganz klar, einmal auf die Spiegelbestseller Liste kommen, natürlich unter die
ersten 10.


Nach diesem Teil des Interview beehrte Marcus Sammet uns mit einer Lesung aus dem
dritten Teil seiner „Sterbe wohl…“-Reihe

  Hier erhältlich ---> KLICK

Klinikum Rechts der Isar in München. Ines Wellinghof soll entlassen werden und ist durch
ihre seltene Blutgruppe das Ziel eines Auftragskillers. Doch dieser Killer hat
nicht mit seinen Gefühlen gerechnet. Er verliebt sich in die junge Frau und
entführt sie, um ihr Leben zu retten.
Ihr Auftraggeber, der Schlachter hat jedoch ihre Organe bereits verplant und
setzt wiederum einen Killer auf Max Hermann an, der mit Ines Mellinghof über
die Grenze nach Österreich flüchtet.
Ein Wettlauf mit der Zeit und um das Leben von Ines und Max beginnt…


A: Ich kenne ja ein paar Deiner Kurzgeschichten. Wird es die irgendwann gesammelt für Dein restliches Publikum geben?

M: Ja, auf jeden Fall. Wie Du sicherlich noch weißt, habe ich ja in der letzten Vorweihnachtszeit ein paar zum Besten gegeben, aber es sind leider noch zu wenige, weil es mir an Zeit mangelt. Aber so ein Kurzgeschichtenband ist geplant.

A: Was ist Dein Lebensmotto?

M: Das setzt sich aus einem Bibelzitat und einer Ergänzung von mir zusammen. In
der Bibel steht bei Markus, ca. Kapitel 14, ab Vers 15:
Es ist alles möglich, dem der glaubt. Von mir wurde es ergänzt mit: Notfalls an sich selbst!

A: Wird es weitere Lesungen von Dir selbst geben?

M: Auf jeden Fall. Ende August in Holzkirchen die Premiere zu Angerichtet, aus dem
ich heute nur einen kleinen Vorgeschmack gebe, im Oktober sehr wahrscheinlich auf Mallorca in der Ruine einer Kathedrale. Ich plane noch dazu gemeinsame Lesungen mit befreundeten Autorinnen.


An dieser Stelle konnte das Publikum noch weitere Fragen stellen und Marcus Sammet
wies darauf hin, dass Teil 4 seiner „Sterbe wohl…“-Reihe über ihn schon
erhältlich ist, da der Erscheinungszeitpunkt vorgezogen wurde. In den nächsten
Tagen wird es auch über Amazon so weit sein.

Hier erhältlich ---> KLICK


Mit der Entführung einer Joggerin in München sollte ein Festmahl der besonderen Art auf
Mallorca etwas Besonderes werden.
Max Hermann, der ehemalige Profikiller und Ines Mellinghof, die für ihn ihren Job bei der münchner Polizei an den Nagel hängte, führen ein beschauliches Leben. Wäre da nicht seine Verpflichtung, wegen seinem Vater immer wieder nach München zu reisen, der in einem Pflegeheim lebt.
Er wird am Flughafen in Palma erkannt und beschattet.
Durch das Aufeinandertreffen mit Barbara und Thomas und damit mit Barbaras Beobachtung am Strand, geraten somit alle vier in höchste Gefahr….


Gerne beantwortete Marcus weitere Fragen seines Publikums, signierte danach am Büchertisch Bücher für seine Fans und hielt den einen oder anderen Plausch mit den Gästen.

Gegen 18:30 Uhr bei über 30 Grad Hitze verabschiedeten wir uns vom Publikum, um uns
mit Iris Salewski (Organisatorin) und Monja Hübner (Eventfotografin) beim gegenüber liegenden Griechen für die Heimreise zu stärken.

Dank liebe Iris für Deine tolle Vorbereitung und Werbung, danke an Marcus Sammet für die geduldige Beantwortung meiner Fragen und denen des Publikums und danke an Monja Hübner, die tolle Bilder der Veranstaltung schoss, die auch für Presseberichte zur Verfügung gestellt werden können.

Hier noch ein paar Bilder über eine wunderbare Veranstaltung



















 

Mittwoch, 15. Juli 2015

Marcus Sammet liest in Arnstorf

Am 08. August begrüßt Iris Salewski in Arnstorf den Autor der „Sterbe wohl…“ Thriller-Reihe zu einer Lesung bei Kaffee und Kuchen.

Moderiert wird diese Veranstaltung von mir und da wir eine Eventfotografin mitbringen, werden hinterher natürlich auch zahlreiche Bilder und ein Bericht veröffentlicht.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen

Genaue Informationen, wie auch die Kontaktmöglichkeit könnt Ihr dem Plakat entnehmen, ebenso könnt Ihr Euch als Gäste dieser Veranstaltung auf facebook eintragen
 

Montag, 18. Mai 2015

Sammet trifft... Sammet


Sammet trifft ... Sammet?

Nein keine Angst, er ist nicht durchgedreht oder leidet an Schizophrenie.

Sehr oft wurde Marcus Sammet darauf angesprochen, dass seine Treffen mit anderen Autoren gut ankommen, doch einige aus dem Publikum nicht so recht wussten, was er selbst schreibt und wer er ist.

Da die eigentlich geplante Veranstaltung ausfällt ergreift er die Gelegenheit und lässt sich vorstellen.

Wie gewohnt mittels Interview, Lesung und Nachgefragt mit Fragen aus dem Publikum.

Moderiert wird die Veranstaltung durch die Rezensentin und Buchbloggerin Andrea Hübner von Bücherwahn von Andrea Hübner .

Sie wird auch das Interview führen.

Wir freuen uns auf Euch!

Marcus Sammet und Andrea Hübner

Montag, 16. Februar 2015

Cornelia Lotter las auf der Tübinger Puppenbühne


Nachdem ich lange vorher schon die Karten vorbestellte, war es am 14. Februar endlich soweit.

Ich besuchte mit einer Freundin, die ich viel zu selten sehe, die Krimilesung von Cornelia Lotter auf der Tübinger Puppenbühne.



Cornelia begrüßte ihre Gäste auf herzliche Weise, indem sie auf jeden einzelnen zuging und ihm die Hand schüttelte, sowie einige herzlichst umarmte.

Dann ging es los.


Nun begrüßte Cornelia Lotter ihre Gäste offiziell von der Bühne aus und erklärte, wie der Abend ablaufen wird und erzählte etwas über ihre beiden Hauptprotagonisten Kirsten Stein, genannt Ki, einer Privatdetektivin, die ihren Job bei der Polizei hinwarf und Martin Bender, den Polizisten, dessen Fälle immer wieder in die gleiche Richtung wie die von Ki laufen.


Ein junger Musiker stand der Autorin zur Seite, die an diesem Abend aus ihren 4 Leipzig-Krimis las, um in den Pausen das Publikum mit seinen Songs zu unterhalten.

exBird ist sein Name.

Wie er erklärte, stammt dieser Name aus dem 17. Jahrhundert und bezeichnete damals einen zu dieser Zeit ausgerotteten, wunderschönen Vogel.
Ob diese Geschichte so stimmt, konnte ich leider nicht recherchieren, da das Internet dazu nichts hergibt. Ist aber auch egal, der junge Mann macht sehr, sehr gute Musik, wovon sich jeder über den eingefügten Link überzeugen kann.
Eigentlich sollte er an diesem Abend in München auftreten, gab jedoch Cornelia Lotter und ihrem Publikum die Ehre, in Tübingen zu spielen und zu singen. 


Gelesen wurde von der Autorin aus ihren vier bereits erschienenen Leipzig Krimis Gottesgericht, Elstertränen, Liebeslügen und Hurenlohn, in denen sie auf in der Tagespresse erwähnte Verbrechen eingeht und darum herum ihre teils sehr erschreckenden Geschichten verfaßte.

Für Gottesgericht erhielt sie 2012 den Leipziger Krimipreis

In Eltertränen greift sie das Thema Pädophilismus auf

Bei den Liebeslügen arbeitete sie sich in das Thema der Toyboys ein, die nichts anderes wollen, als eine „reiche“ Deutsche zu heiraten

Mit Hurenlohn begab sie sich auf die Spuren der nach Deutschland eingeschleusten osteuropäischen Zwangsprostituierten


Aus jedem Buch las sie interessante Passagen, die jedoch nichts über den eigentlichen Inhalt verrieten, um den Leuten im Publikum die die Bücher noch nicht kannten, den Genuss am späteren Lesen der Bücher nicht zu nehmen.

Zwischendurch griff immer wieder exBird zu seiner Gitarre und gab seine Stücke zum Besten, auf die er jeweils vor dem Song näher einging und dem Publikum dabei so manch schallendes Lachen entlockte.

Leider geht auch ein so schöner Abend mal zu Ende, aber für meine Freundin und mich war er noch voller Vorfreude auf den nächsten Tag, an dem wir Cornelia ganz privat bei sich zuhause treffen durften. Aber dazu verrate ich nichts, denn dieser Nachmittag gehörte nur uns.

Montag, 5. Januar 2015

Lesetermine 2015 - Jörg Böhm


Jörg Böhm macht sich auch im Jahr 2015 auf die Reise zu seinen Lesern.

Hier nun die ersten Termine zu seinen Lesungen, auf denen Ihr ihn live erleben dürft. Er freut sich schon, sehr viele Fans dabei begrüßen und kennenlernen zu dürfen:

06.01. um 15 Uhr - Kamp-Lintfort
30.01. um 19 Uhr - Neuenkirchen-Vörden (ausverkauft, Zusatztermin im Februar)
31.01. um 19 Uhr - Meinborn
07.02. um 19 Uhr - Bad Teinach
12.02. um 19 Uhr - Bösel
14.02. um 19 Uhr - Norderney
15.02. um 15 Uhr - Norderney
20.02. um 19 Uhr - Neuenkirchen-Vörden, Zusatztermin aus dem Januar
25.02. um 20 Uhr - Kelsterbach
28.02. um 19 Uhr - Köln
05.03. um 19.30 Uhr - Leverkusen
06.03. um 19 Uhr - Oberheimbach
12.03. um 19 Uhr - Sandhausen
13.03. um 20 Uhr - Gaggenau
14.03. um 15 Uhr - Karlsruhe (Karlsruher Krimitage)
14.03. um 19.30 Uhr - Kandel
19.03. um 20 Uhr - Plankstadt (Krimifestival Kurpfalz)
20.03. um 19 Uhr - Windhagen
29.03. um 10 Uhr - Sayn
14.04. um 19 Uhr - Soltau
16.04. um 19 Uhr - Demmin
17.04. um 20 Uhr - München (Krimifestival München)
18.04. um 11 Uhr, 12.30 Uhr und 14.15 Uhr - Landesgartenschau Landau
18.04. um 18 Uhr - Bad Neuenahr-Ahrweiler
19.04. bis 02.05. - "Cruise & Crime" an Bord der AIDAbella von Palma de Mallorca nach Hamburg
07.05. um 19 Uhr - Schriesheim
08.05. um 19.30 Uhr - Wiesbaden
09.05. um 19 Uhr - Oberlahr
10.05. um 11 Uhr - Wörth/Landesgartenschau Landau
29.05. um 19.30 Uhr - Selters
11.06. um 11 Uhr, 12.30 Uhr und 16 Uhr - Landesgartenschau Landau
12.06. um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr, 15.30 Uhr und 17 Uhr - Landesgartenschau Landau
20.06. um 19 Uhr - Rosengarten
26.06. um 20 Uhr - Kerpen
10.07. um 20 Uhr - Frankenthal
21.08. um 20 Uhr - Bochum
03.09. - 19.09. - "Cruise & Crime" an Bord der AIDAdiva von Hamburg nach New York
02.10. um 19.30 Uhr - Horhausen
12.10. um 19 Uhr - Hambergen
15.10. um 19.10 Uhr - Schönberg
16.10. um 19 Uhr - Freiensteinau
17.10. um 11 Uhr, 12.30 Uhr und 14 Uhr - Landesgartenschau Landau
02.11. um 15 Uhr - Kronberg
03.11. um 15 Uhr - Bad Kissingen
04.11. um 15 Uhr - Hochdahl
05.11. um 15 Uhr - Erkrath
08.11. um 19 Uhr - Rüdesheim
09.11. um 15 Uhr - Berlin-Mariendorf
10.11. um 15 Uhr - Berlin-Zehlendorf
13.11. um 15 Uhr - Großhansdorf
16.11. um 15 Uhr - Großhansdorf
17.11. um 15 Uhr - Travemünde
19.11. um 15 Uhr - Hamburg
20.11. um 15 Uhr - Ahrensburg

Weitere Infos zu den Veranstaltungen gibt es auf seiner Internetseite unter www.jörgböhm.com

Sonntag, 4. Januar 2015

Laura Milde-Borgs bei Marcus Sammet



Unter dem Motto „Sammet trifft…“ veranstaltet Marcus Sammet übers Jahr verteilt immer wieder Interviews und Lesungen mit den unterschiedlichsten Autoren, ob bekannt oder noch neu im Metier, ob Romantik, Satire, Thrill….

Es ist von allem was dabei

Diesmal trifft er sich mit Laura Milde-Borgs