450 Seiten
Thriller
Ullstein
ISBN: 9783548284217
Erschienen am 11. Mai 2012
Klappentext:
Wenn es Nacht wird in Los Angeles gibt es einen Mann, der keinen Schlaf findet. Von Alpträumen geplagt, ist er auf der Suche nach seinem nächsten Opfer.
Er ist ein kaltblütiger Killer. Nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter – Polizist, Profiler, Held des LAPD. Er weiß, wo ersuchen muss. Die Jagd hat längst begonnen. Schlaf schön, L.A.!
Mein Umriss:
Ein weiterer Fall für Robert Hunter und Carlos Garcia, das Dreamteam der Verbrechensaufklärung im LAPD.
Eine unbekannte Frauenleiche wird aufgefunden. Zugenäht an Mund und Geschlecht gibt sie den Gerichtsmedizinern Rätsel auf, als diese einen Metallgegenstand in ihrer Vagina finden. Beim Entfernen des Gegenstandes kommt es zu einer so heftigen Detonation, dass der Gerichtsmediziner und sein Gehilfe auf der Stelle tot sind und die weibliche Leiche nicht mehr identifizierbar. Hunter geht wie schon in den vorherigen Fällen seinen ganz eigenen Weg, um herauszufinden, welche Hintergründe hinter der grausigen Tat stecken.
Während dieser Recherchearbeiten wird eine zweite Frauenleiche aufgefunden, deren Zustand dieselbe Handschrift trägt wie der der ersten Leiche. In dieser Leiche findet sich zwar kein Sprengsatz, aber ein Mordinstrument, das an Brutalität kaum zu überbieten ist.
Mein Eindruck:
Nach dem „Kruzifix-Killer“ und dem „Vollstrecker“ der dritte Fall für Robert Hunder und Carlos Garcia. Auch diesmal bemerkt man den eigentlichen Beruf von Chris Carter. Denn nur ein Psychologe kann so perfekt mit den Gefühlen des Lesers spielen und Saiten an dessen Nerven zum klingen bringen, von denen der Leser niemals eine Ahnung hatte.
Geradlinig und direkt führt Carter durch das Geschehen. Diese Direktheit jagt einem ein ums andere Mal eine Gänsehaut des Grauens über den Rücken. Er lockt den Leser und dessen Kombinationsgabe, welche ihn aber immer wieder in die Irre führt, denn ein Verdächtiger tritt erst recht spät zu Tage. Wobei dieser erstmal einer der unwahrscheinlichsten ist, bis Carter das Rätsel um seine Vergangenheit löst. Zu keinem Zeitpunkt schleicht er wie die Katze um den heißen Brei, er findet gleich von Anfang an den direkten Weg in der Spannungskurve nach oben – Bis zum überraschenden Ende.
Nicht so gut fand ich den Klappentext, der so gar nichts aussagt und mit einem schlafenden LA nichts zu tun hat. Was aber kein Grund sein sollte, diesen Thriller nicht zu lesen.
Warum it is love oder is it love? Das sollte jeder Leser für sich selber herausfinden. Dies ist ebenso ein lösbares Rätsel wie jenes, vor denen Hunter und Garcia am Anfang standen.
Nicht so gut fand ich den Klappentext, der so gar nichts aussagt und mit einem schlafenden LA nichts zu tun hat.
Mein Fazit:
Gibt es noch eine Steigerung? Nach dem Kruzifix-Killer und dem Vollstrecker sah ich keine Möglichkeit einer Spannungssteigerung. Hier bewies Chris Carter, dass das sehr wohl möglich ist.
Ein absolut empfehlenswerter Thriller für Fans der Gänsehaut, aber nichts für schwache Nerven.
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Freitag, 6. Juli 2012
Freitag, 8. Juni 2012
Der Vollstrecker - Chris Carter
512 Seiten
Thriller
Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN: 9783548281100
Erschienen am 15. Juli 2011
Klappentext:
Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt.
Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten.
Mein Umriss:
Nach dem Kruzifix-Killer ein weiterer Fall für Hunter und Garcia.
Ein geköpfter Priester dem ein Hundekopf aufgesetzt wurde stellt Hunter erstmal vor ein schier unlösbares Rätsel. Auf der Suche nach einem Motiv stoßen er und Garcia auf die Tagebücher des Priesters und werden hellhörig. Bald darauf finden sie eine gar geröstete Frauenleiche in einem leer stehenden Anwesen.
Auf ihren Recherchen stoßen Hunter und Garcia immer wieder auf Parallelen in der Vergangenheit der Opfer und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Das Spiel eines sadistischen Mörders mit den Urängsten seiner Opfer….
Mein Eindruck:
Chris Carter brachte mit dem Kruzifix-Killer keine Eintagsfliege auf den Markt. Mit dem Vollstrecker zeigt er wieder, dass er das Recht hat in der ersten Riege der Thriller-Autoren mitzumischen. Noch ausgefeilter und noch Fantasiereicher lässt er den Vollstrecker und auch den Slasher morden. Sehr schnell hat er einen sehr hohen Spannungslevel erreicht, den er bis fast ans Ende permanent oben hält und dann sogar noch steigert. Er zeigt, dass auch Mörder eine Fantasie haben, die keine Grenzen kennt. Insbesondere beim ausgeklügelten Ausarbeiten der Mordpläne und deren Umsetzung. Die realistische Darstellung der Tatorte und der Personen hält einen von der ersten bis zur letzten Seite gefangen.
Was wäre aus Chris Carter wohl geworden, wenn er nicht den Beruf des Schriftstellers gewählt hätte?
Mein Fazit:
Nach dem Kruzifix-Killer wieder ein Volltreffer von Chris Carter, den sich jeder Thrillerfan gönnen sollte.
Thriller
Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN: 9783548281100
Erschienen am 15. Juli 2011
Klappentext:
Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt.
Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten.
Mein Umriss:
Nach dem Kruzifix-Killer ein weiterer Fall für Hunter und Garcia.
Ein geköpfter Priester dem ein Hundekopf aufgesetzt wurde stellt Hunter erstmal vor ein schier unlösbares Rätsel. Auf der Suche nach einem Motiv stoßen er und Garcia auf die Tagebücher des Priesters und werden hellhörig. Bald darauf finden sie eine gar geröstete Frauenleiche in einem leer stehenden Anwesen.
Auf ihren Recherchen stoßen Hunter und Garcia immer wieder auf Parallelen in der Vergangenheit der Opfer und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Das Spiel eines sadistischen Mörders mit den Urängsten seiner Opfer….
Mein Eindruck:
Chris Carter brachte mit dem Kruzifix-Killer keine Eintagsfliege auf den Markt. Mit dem Vollstrecker zeigt er wieder, dass er das Recht hat in der ersten Riege der Thriller-Autoren mitzumischen. Noch ausgefeilter und noch Fantasiereicher lässt er den Vollstrecker und auch den Slasher morden. Sehr schnell hat er einen sehr hohen Spannungslevel erreicht, den er bis fast ans Ende permanent oben hält und dann sogar noch steigert. Er zeigt, dass auch Mörder eine Fantasie haben, die keine Grenzen kennt. Insbesondere beim ausgeklügelten Ausarbeiten der Mordpläne und deren Umsetzung. Die realistische Darstellung der Tatorte und der Personen hält einen von der ersten bis zur letzten Seite gefangen.
Was wäre aus Chris Carter wohl geworden, wenn er nicht den Beruf des Schriftstellers gewählt hätte?
Mein Fazit:
Nach dem Kruzifix-Killer wieder ein Volltreffer von Chris Carter, den sich jeder Thrillerfan gönnen sollte.
Montag, 1. Juni 2009
Der Kruzifixkiller - Chris Carter
Thriller
Klappentext:
Die Leiche einer wunderschönen Frau, bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz: das Zeichen eines vor Jahren hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.
Zum Inhalt:
Ein Anrufer lockt Detective Hunter in einen Keller, in dem sein Kollege festgehalten wird. An ein Kreuz genagelt und mit einer Dornenkrone auf dem Kopf in einem Plexiglaskasten festgehalten. Hunter kann diesen Kasten nur öffnen und somit seinen Kollegen retten, indem er ein Rätsel des Kruzifix-Killers löst.
Wie kommt es dazu, dass Garcia entführt wurde und Hunter sein Leben retten muss? Das stellt sich heraus, nachdem ein Zeitsprung von 5 Wochen zurück stattfindet, in denen die beiden Kollegen Morde zu klären haben, die eigentlich nicht mehr stattfinden durften, da der gesuchte Killer längst mit einer Giftspritze hingerichtet wurde.
Zum Autor:
Chris Carter schafft es, den Leser von der ersten Seite an an die Handlung zu fesseln. Seine Art zu schreiben ist schnörkellos und direkt, daher teilweise auch sehr brutal, was aber zu dieser Handlung einfach gehört. Mit jeder Seite wächst die Spannung und der Leser kommt bis fast zum Schluß nicht dahinter, wer der Kruzifix-Killer ist. Er schafft es sogar, sämtliche Akteure des Buches so darzustellen, dass keinerlei Verdacht auf sie fällt. Erst beim spannungsgeladenen Showdown zeigt sich, wer der gesuchte Mörder ist.
Der Autor ist in der Lage, die Spannung schnell aufzubauen und diese auch über den ganzen Verlauf des Buches zu halten. Es ist fast unmöglich, da noch einen Schluß draufzusetzen, in dem die Spannung noch erhöht wird. Chris Carter beherrscht gerade das excellent.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch in für mich schnellen zwei Tagen gelesen und bin hellauf begeistert. Jedem Krimifan kann ich diesen Thriller guten Gewissens ans Herz legen.
Klappentext:
Die Leiche einer wunderschönen Frau, bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz: das Zeichen eines vor Jahren hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.
Zum Inhalt:
Ein Anrufer lockt Detective Hunter in einen Keller, in dem sein Kollege festgehalten wird. An ein Kreuz genagelt und mit einer Dornenkrone auf dem Kopf in einem Plexiglaskasten festgehalten. Hunter kann diesen Kasten nur öffnen und somit seinen Kollegen retten, indem er ein Rätsel des Kruzifix-Killers löst.
Wie kommt es dazu, dass Garcia entführt wurde und Hunter sein Leben retten muss? Das stellt sich heraus, nachdem ein Zeitsprung von 5 Wochen zurück stattfindet, in denen die beiden Kollegen Morde zu klären haben, die eigentlich nicht mehr stattfinden durften, da der gesuchte Killer längst mit einer Giftspritze hingerichtet wurde.
Zum Autor:
Chris Carter schafft es, den Leser von der ersten Seite an an die Handlung zu fesseln. Seine Art zu schreiben ist schnörkellos und direkt, daher teilweise auch sehr brutal, was aber zu dieser Handlung einfach gehört. Mit jeder Seite wächst die Spannung und der Leser kommt bis fast zum Schluß nicht dahinter, wer der Kruzifix-Killer ist. Er schafft es sogar, sämtliche Akteure des Buches so darzustellen, dass keinerlei Verdacht auf sie fällt. Erst beim spannungsgeladenen Showdown zeigt sich, wer der gesuchte Mörder ist.
Der Autor ist in der Lage, die Spannung schnell aufzubauen und diese auch über den ganzen Verlauf des Buches zu halten. Es ist fast unmöglich, da noch einen Schluß draufzusetzen, in dem die Spannung noch erhöht wird. Chris Carter beherrscht gerade das excellent.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch in für mich schnellen zwei Tagen gelesen und bin hellauf begeistert. Jedem Krimifan kann ich diesen Thriller guten Gewissens ans Herz legen.
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