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Montag, 11. Juli 2016

Axt - Marcus Sammet


Thriller

Max Hermann und Ines Mellinghof reisen in München an, um die Beisetzung seines Vaters zu besuchen, der im Pflegeheim verstarb. Aber bereits kurz nach ihrer Ankunft geraten die beiden in Streit und Ines läßt Max stehen.
In der U-Bahn trocknet sie ihre Tränen der Wut auf ihren Lebensgefährten. Dabei wird sie von zwei Männern beobachtet, die ihr folgen. Als sie am Bahnsteig auf gleicher Höhe sind, versucht sie gerade Max über Handy zu erreichen. Dass sie Entführungsopfer werden soll, ist ihr da noch nicht klar. Können die perversen Brüder ihre Sexgelüste an ihr ausleben? Wird sie rechtzeitig von Max gefunden?
Zeitgleich entdeckt ein Tippelbruder unter „seiner“ Brücke eine schrecklich zugerichtete Frauenleiche. Ihr fehlen die Hände und die Füße. Schnell rückt die Polizei an und nimmt die Ermittlungen auf. Als sie feststellen, dass die Frau noch am Leben ist, gehen sie noch von einem Fall aus, der recht schnell geklärt werden kann.
Aber dann mischt sich Max Hermann ein und es geht hart zur Sache…

Mit „Axt“ knüpft Marcus Sammet an seine Vorgänger-Thriller an, indem er den roten Faden der Fälle und Protagonisten, die schon in früher in Erscheinung traten, immer weiter spinnt. Auch bleibt er mit diesem fünften Band dem ursprünglichen, optischen Erscheinungsbild treu, von dem er mit Band vier leider abgewichen war.
Immer wieder flocht er Hinweise auf zurückliegende Fälle ein, obwohl auch dieser Band aus der „Sterbe wohl-Reihe“ in sich abgeschlossen ist. Aber durch dieses Verflechten macht er die Leserschaft geschickt darauf aufmerksam, dass da schon mal was war und bringt sie dazu, auch die anderen Teile lesen zu wollen.
Das jedoch war in meinem Fall nicht nötig, da ich alle gelesen und damit festgestellt habe, dass Sammet von Band zu Band immer besser wird.

„Axt“ ist in meinen Augen nun sein bester Thriller. Er hat im Laufe der Zeit gelernt, immer mehr mit den Gefühlen und der Psyche seiner Leser zu spielen. Schnell war ich mitten im Geschehen und hätte ich nicht so viele Termine gehabt, hätte ich dieses Manuskript, das ich mir als Testleser zu Gemüte führen durfte, wohl in einem Rutsch gelesen.

Sammet baut die Story in zwei Handlungssträngen auf, die sich im Laufe des Geschehens immer wieder annähern und sich aber ebenso schnell wieder voneinander entfernen und die er erst zum Ende hin im letzten Drittel perfekt zueinander führt, bis es zum Showdown kommt, bei dem es nur einen Gewinner geben darf.
Wer sich in München auskennt, wird die eine oder andere Stelle dort sofort wieder erkennen und sich wohl beim nächsten Mal dort bildlich ausmalen, was ihm der Autor im Buch vorgezeigt hat. Ob es nun um Schusswechsel, Schlägereien oder andere Dinge geht, sie werden sicher bei Betreten der Plätze wieder präsent sein.
In diesem Buch hat er es so richtig geschafft, meine Gefühle überborden zu lassen. So mancher Leser wird sicher auch weinen und eine bestimmte Szene mit einem lauten „NEIN“ kommentieren.
Marcus Sammet liebt es kurz und knapp und bringt auf 284 alles an Action und Gefühlen unter, was ein perfekter Thriller braucht.

Wer eine schlaflose Nacht haben will, ist mit diesem Thriller bestens bedient.

Info:

284 Seiten
Schindler Verlag Holzkirchen
Erschienen am 05. Juli 2016

Samstag, 19. März 2016

In Eisdiele und Schloßpark mit Marcus Sammet


Endlich hatten wir heute mal wieder die Chance, Marcus Sammet zu treffen, dessen erstes Buch aus der „Sterbe wohl…“ Reihe gerade frisch überarbeitet wurde.

Es ist zwar gerade Buchmesse in Leipzig, aber nicht alle Autoren geben sich dort ein Stelldichein. Somit hatten wir die Chance, mit Marcus, dessen Lebensgefährtin und seinen Beutekindern einen schönen Nachmittag zu verbringen, an dem ich ihm auch wieder ein paar Infos, die auch euch interessieren dürften, entlocken konnte.

Das letzte Interview, das ich mit ihm führte, liegt zwar noch nicht so lange zurück, aber neugierig wie ich bin, hatte ich doch die eine oder andere Frage.

Wir trafen uns in Haimhausen, einem Dorf nördlich von München, idyllisch im Landkreis Dachau gelegen, in einer Eisdiele, die bekannt für ihre leckeren Eisspezialitäten ist. Erst mußten wir uns stärken, wobei unsere Fotografin Monja die ersten Schnappschüsse machte und dann gings los. Ich war einfach zu neugierig:


-       Marcus, was veranlasste dich dazu, deinen Erstling „Aderlass“ zu überarbeiten, bzw. überarbeiten zu lassen?

Immer wieder wurde ich auf diverse Rechtschreib-, Satzstellungs- und sonstige Fehler hingewiesen, auch war ich mit dem Cover, auf dem der Titel nahezu verschwand, nicht so zufrieden und dann stellte sich auch noch heraus, dass der Buchsatz auch nicht paßte. Da meine Lebensgefährtin eine Frau vom Fach ist, lag es nahe, dass wir das Buch nochmals überarbeiten. Was nicht zuletzt zum Ziel hätte, eventuell enttäuschte Leser der ersten Version milde zu stimmen und die Zeit zurück zu drehen.

-       In einem der letzten Interviews hast du erwähnt, dass du alle Punkte, wie die Wahl von Waffen, Medikamenten, deren Wirkung usw. hauptsächlich im Internet recherchierst. Hast du diesmal kompetente Berater an deiner Seite gehabt?

Jein, denn alles ist möglich. Das soll heissen, ich schreibe und der Leser stellt es sich so vor, wie ich es ihm vorgaukle. Solange das funktioniert, reicht es mir, beim Apotheker um die Ecke oder im Internet  mal nachzufragen.

-       Wie lange hast du ursprünglich an diesem Buch gearbeitet und wie lange dauerte jetzt die Überarbeitung, bis du zu 100% mit dem Ergebnis zufrieden warst?

Ursprünglich hatte ich dieses Buch viermal umgeschrieben, bis ich soweit zufrieden war und ich es der Öffentlichkeit präsentieren wollte. Es hatten mehrere Verlage die Finger im Spiel und ich versuchte es zwischendurch als Selfpublisher. Im Endeffekt dauerte es vom Beginn bis zur Veröffentlichung ca. 1,5 Jahre. Wobei die reine Schreibphase 4 Wochen dauerte.

-       Mir bist du ja als etwas härterer Diskussionsknochen bekannt, wie lief das diesmal?

Harmonisch, ruhig, ohne grosse Diskussionen. Wohl weil das Buch an sich ein fertiges Produkt war, das „nur“ überarbeitet werden sollte

-       Brigitte, wie siehst du die Zusammenarbeit mit Marcus? Ich lernte ihn ja, wie schon erwähnt, als eher diskussionswütig kennen, wenn man nicht unbedingt einer Meinung ist

Harmonisch und ruhig, ohne große Diskussionen, was wohl daran lag wie er schon sagte, dass es sich ja bereits um ein Endprodukt handelte, an dem „nur“ noch geschliffen werden musste

-       Die erste Auflage von „Aderlass“ wurde ja über den Traumstunden-Verlag veröffentlicht. Steht mit der überarbeiteten Auflage wieder ein Verlag dahinter, oder mischst du jetzt in der Selfpublisher-Szene mit und gleichzeitig diese auf?

Jein – Ich veröffentliche über Amazon Create Space, erhalte die ISBN jedoch über einen Verlag, sodass ich künftig damit auch im niedergelassenen Buchhandel meinen Platz haben werde

-       Im Moment läuft ja die Leipziger Buchmesse. Warum bist du nicht dort?

Nach einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt fing ich mir nach Entlassung noch die Grippe ein, sodass ich mich gesundheitlich noch nicht fit gefühlt hätte, um auf der Messe präsent zu sein

-       Wirst du im Herbst in Frankfurt sein und wenn, wo? Am Stand des SMP-Verlages, oder am Stand der Selfpublisher?

Evtl. werde ich dort als Gast sein. Ob der SMP-Verlag einen Stand dort haben wird, weiß ich nicht. Wenn ich hin fahre, dann lasse ich alles auf mich zukommen

-       Brigitte, wo siehst du Marcus in 5 Jahren als Autor?

Als Autor, der langsam aber stetig auf den Bestsellerlisten nach oben geklettert ist. Einer, der viele Hürden überwinden musste, es aber letztendlich geschafft hat, unter den ersten 50 auf den Bestsellerlisten gelandet zu sein.

Nach diesem Interview machten wir uns noch auf einen Spaziergang durch den Schloßpark, der sich hinter dem Haimhauser Schloß, in dem sich die Bavarian International School e.V. befindet. Vielen Dank liebe Monja, dass du wieder wirklich schöne Bilder gemacht hast.

Montag, 2. November 2015

Marcus Sammet auf Radio Aleman, Mallorca



Mallorca ist das bevorzugte Urlaubsdomizil des Thriller-Autors Marcus Sammet und genau dort spielen sich grauenhafte Dinge ab, wie man in seinem Sterbe wohl...-Thriller Angerichtet nachlesen kann.

Ob Werbung oder Warnung hinter dem Interview auf Radio Aleman, einem Sender auf der Deutschen liebsten Insel dahintersteckt?

Einfach reinklicken, vielleicht löst sich das Rätsel



Montag, 31. August 2015

Angerichtet - Marcus Sammet - Buchpremiere

Am 29. August war es endlich so weit

Marcus Sammet stellte das neueste Baby seiner „Sterbe wohl…“-Reihe vor.
Mit „Angerichtet“ setzte er nun an Mordabläufen noch einen oben drauf.

Stilecht servierte Marcus Sammet seinen Gästen eine Bloody Mary
Ließ er bisher seine Opfer ausbluten und im schlimmsten Fall ausschlachten, weil Organe benötigt wurden, machte er sich nun Gedanken über die umfangreichere Verwendung von Mordopfern, denn nichts stört einen Killer mehr als Spuren in Form von Überbleibseln seiner Opfer.
Der logischste Weg führte ihn daher nun in die Kreise von Kannibalen.

Doch bevor Marcus mit seiner Frau Moni zu lesen anfing, sollte er natürlich etwas mehr verraten, als seine persönlichen Dinge, die mittlerweile schon recht bekannt sind.

Also ging ich mit meinem Interview diesmal etwas näher auf das aktuell erschienene Buch „Angerichtet“ ein:

A:        In welchem Bereich schreibst du Deine Bücher?
M:        Ich schreibe vorwiegend Thriller, aber es gab auch schon Ausflüge in den Krimibereich unter meinem Pseudonym Mark Heide

A:        Wo siehst Du den Unterschied zwischen Krimi und Thriller?
M:        In der Regel haben Krimis einen festen Ermittler, während bei einem Thriller die Täter-Opfer-Geschichte im Vordergrund steht

A:        Was ist das Hauptthema bzw. die Mordart, um die es in deinem neuen Thriller geht?
M:        Hauptthema ist Kannibalismus. Eine direkte Mordart gibt es nicht. Allerdings hab ich mir da ein wenig aus dem Schlachthaus abgeguckt

A:        Wie hast du zum Thema Kannibalismus recherchiert?
M:        Google ist mein bester Freund.  Erschreckend fand ich, wie aktuell das Thema auch in Deutschland ist. Zuletzt 2014 in Dresden, wo sogar ein LKA-Ermittler der Täter war

A:        Wie bist du auf dieses Thema gekommen?
M:        Auf zweierlei Art. Dazu zwangen mich meine Titel, die fast selbst einen Thriller ergeben, dazu. Erst gab es den „Aderlass“, dann wurde „Ausgeblutet“, so wurde dann „Ausgeschlachtet“ und schließlich jetzt „Angerichtet“ daraus.

A:        Wie lange hast du an „Angerichtet“ geschrieben?
M:        Rund ein Jahr würde ich sagen. So genau kann ich das nicht benennen, weil ich schreibe, wie ich Zeit und Lust dazu habe

A:        Du sprichst von Zeit und Lust. Wie diszipliniert bist du, was das Schreiben betrifft?
M:        Leider nicht so sehr. Ich stelle mir keine Uhr und kann dann auf Stopp loslegen. Oft habe ich Zeit aber keine Lust, oder Lust und keine Zeit. Wenn ich dann aber einen Gedankenblitz habe, dann versuche ich den auch zu notieren

A:        Wie hast du die Schauplätze gewählt?
M:        Über einen Fall in München habe ich nichts gefunden. Kann doch nicht sein, dass eine so große Stadt verschont bleibt. Dazu kommen meine Protagonisten aus München. Irgendwann hörte ich mal den Begriff „Fleischbeschau“ am Ballermann. Da war klar, dass ich Mallorca mit einbauen mußte. Selbst seit Jahren einmal im Jahr dort und viel mit dem Auto unterwegs, weiß ich von vielen einsamen Orten und Fincas auf der Insel

A:        Das heißt, die Orte sind nicht frei erfunden?
M:        Was München betrifft habe ich ein wenig geflunkert. Auf Mallorca hingegen habe ich alles sehr real belassen

A:        Es gibt einen zweiten Handlungsstrang. Woher kam die Idee dazu?
M:        Micky Dearest ist ein real lebender Künstler, der für meine Buchtrailer auf youtube die Soundtracks produziert hatte. Irgendwann sagte ich im Scherz zu ihm, dass ich ihn mal als Hauptdarsteller ins Buch nehme. Darauf sagte er:  Mach doch. Und nun ist er drin. Dass ein Teil der Geschichte nun sogar wahr würde, konnte ich zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht wissen.

A:        Welcher Teil?
M:        Wird im Buch verraten

A:        In deinen bisherigen Bänden hast du immer wieder Hauptpersonen sterben lassen. Warum?
M:        Ich wollte mich damit selbst zwingen, nicht immer die gleichen Personen herzunehmen. Ein Paar hat allerdings bis jetzt überlebt. Das hat es meiner Frau zu verdanken. Doch auch für sie, das Paar, nicht meine Frau, wird es Zeit, meine Geschichten zu verlassen. Allerdings ob lebend oder tot, das möchte ich noch nicht verraten

A:        Wurde „Angerichtet“ über einen Verlag veröffentlicht?
M:        „Angerichtet“ erschien im Südwestbuch-Verlag Stuttgart. Lektoriert wurde „Angerichtet“ von einem Krimiautor und Germanistikwissenschaftler, der nicht nur für den Verlag schreibt, sondern auch fest als Lektor arbeitet. Die Zusammenarbeit war sehr fruchtbar.

A:        Wirst du weitere Lesungen zum neuen Buch zum Besten geben?
M:        Ja, es ist sogar eine Lesung auf Mallorca geplant. Ich habe da ganz gute Kontakte, die mich dabei unterstützen. Auch in München wird es, wahrscheinlich zusammen mit meiner Kollegin Antonia Günder-Freytag eine Lesung geben. Dazu werde ich in zwei Radio-Sendern auf Mallorca sein. Darüber freue ich mich ganz besonders.

Nach diesem Interview bat ich nun Marcus zusammen mit seiner Frau aus seinem noch druckfrischen Buch zu lesen.

Davor mußte ich unbedingt jedoch noch eine Frage loswerden, die ich beinahe vergessen hätte:

Marcus, jeder hat ja irgendwo, irgendwann seine Leichen im Keller versteckt. Wie ist das bei Dir?

Darauf bekam ich diese Antwort:  Hm ja, mein Keller ist ja ziemlich klein, da muss ich….. halt, sag mal, ist das etwa eine Fangfrage?

Ich ging nun lieber etwas in Deckung und verschanzte mich hinter meiner Bloody Mary und überließ Marcus mit seiner Frau Moni, die den weiblichen Part las, das Mikrofon.
Dies bescherte dem Publikum die eine oder andere Gänsehaut.


Im Anschluß daran las ich noch meinen Eindruck zu seinem Buch vor, der per KLICK  in der Rezension nachzulesen ist, verwies das Publikum auf den Büchertisch und bat nun darum, weitere Fragen an Marcus Sammet zu stellen.

Am Tresen wurden zwischenzeitlich die bereits vorbereiteten blutrünstigen, zum Buch passenden Häppchen gereicht und wer noch wollte, konnte sich noch eine Bloody Mary eingießen lassen.


An Marcus gingen wenige Fragen, eher ich in meiner Funktion als Bloggerin und Moderatorin dieser Lesung wurde vom Publikum mit Fragen gelöchert.
Diese Fragen und auch die Antworten wird es zu einem späteren Zeitpunkt nachzulesen, evtl. sogar in einem Video zu hören geben, denn nach dieser Veranstaltung stand für Marcus Sammet fest, dass er eine Veranstaltung mit mir als Hauptperson in Funktion der Buchbloggerin plant. In welcher Form diese stattfinden soll, darüber klärt Marcus sicherlich frühzeitig auf

Ich bedanke mich nun an dieser Stelle ganz herzlich für diese angenehme Zeit bei Moni und Marcus Sammet, die sich alle Mühe gaben, die Lesung und die Atmosphäre angenehm zu gestalten. Moni und Marcus, das ist Euch wunderbar gelungen. Vielen lieben Dank



Montag, 10. August 2015

Marcus Sammet las in Arnstorf - Ein Rückblick auf den 8. August 2015


Im Normalfall läuft es mit Marcus Sammet umgekehrt.

Er lädt ein und die Autoren lassen sich unter dem Motto „Sammet trifft…“ von ihm interviewen.

Am 8. August 2015 war es nun wieder einmal soweit, dass ich einen Termin mit Marcus bekam und ich ihn mit Fragen zu sich selbst und seinen Büchern löchern konnte.
Natürlich wurde dieses Interview zwischendrin immer wieder durch Lesungen aus seinen Büchern der „Sterbe wohl…-Reihe“ aufgelockert.

Um 15 Uhr reiste ich mit Marcus Sammet und unserer Eventfotografin Monja Hübner in Arnstorf an, wo wir schon freudig von der Initiatorin Iris Salewski erwartet wurden. Iris unterstützte uns tatkräftig bei Aufbau und Dekoration für die nachfolgende Lesung.

Auch mit Getränken und leckerem Kuchen wurden wir verwöhnt.

Langsam trudelte auch das Publikum nach und nach ein und machte es sich bequem.

Mit einer kleinen Verspätung legten wir um 16:10 Uhr los


Iris Salewski begrüßt das Publikum

Iris stellte sich und uns vor und erzählte dem Publikum, was es in den kommenden
beiden Stunden erwarten würde. Im Anschluss übergab sie an mich, damit ich
Marcus Sammet Fragen zu sich selbst, seinem Leben und seinen Büchern stellen
konnte:

A: Erzähl uns doch bitte erstmal, wer Du bist und woher Du kommst

M: Wer ich bin? Ich bin ich. Komme aus dem schönen, grünen Ruhrgebiet,
genaugenommen aus Recklinghausen. Zwei Jahre vor meiner Auswanderung nach
Bayern habe ich „Tief im Westen“ gelebt, in Bochum. Ich bin gelernter
Bürokaufmann, habe aber nie in dem Beruf gearbeitet. Durch Zufall in die IT gerutscht
und bis heute dort tätig.

A: Wenn Du nur 5 Worte hast, um Dich selbst zu beschreiben. Was würdest Du sagen?

M: Mich kann man nicht beschreiben

A: In welchem Bereich schreibst Du Deine Bücher und wie viele hast Du bereits veröffentlicht?

M: Mein Hauptgenre ist Krimi/Thriller. In diesem Bereich sind insgesamt 6
veröffentlicht, wobei zwei in einem Band zusammenfasst sind. Dieser ist auch
unter meinem Pseudonym Mark Heide erschienen.

A: Schreibst Du hauptberuflich?

M: Leider nein

A: Was hindert Dich daran, hauptberuflich zu schreiben?

M: Ich werde erpresst. Monatlich wird mir Geld überwiesen, damit ich meine Frau
und mich mit einem Dach über dem Kopf und einem gefüllten Kühlschrank versorgen
kann. Dafür darf ich dann auch jeden Tag in ein Büro gehen.

A: Bist Du Verlagsautor?

M: Ja, bin ich, was für mich den großen Vorteil hat, dass ich schreiben,
schreiben, schreiben kann und sich andere um Druck, Lektorat, Korrektorat,
Buchhandel und damit zwingende Zusammenhänge kümmern.

A: Wo und wann schreibst Du am liebsten?


M: Es gibt keine bestimmte Zeit und keinen bestimmten Ort. Eine ganze Weile habe
ich viel in der U-Bahn geschrieben. Ansonsten in der Regel daheim in meinem
Sessel mit dem Laptop oder am Schreibtisch am PC.

A: Was bedeutet für Dich das Schreiben und wie kamst Du darauf?

M: Schreiben ist für mich eine Art Flucht in eine selbsterschaffene Welt. Hier
kann ich sein, wer immer ich mag und ich bin dort vor allem eins: Gesund.
Diesen Aspekt lasse ich jedoch genau dort wo er ist, im Buch. Meine diversen „Wehwehchen“
lasse ich unerwähnt.
Geschichten gab es schon immer viele in meinem Kopf, vorwiegend Krimis. Einfach, weil ich
schon immer gern Krimis gelesen habe.

A: Wann hast Du damit begonnen und wer oder was gab den Anstoß dafür?

M: Begonnen habe ich vor sehr langer Zeit. Doch es war sehr mühsam, mit Tinte und
Papier meine Gedanken festzuhalten. Auch später mit einer Schreibmaschine
konnte ich nicht mit dem Tempo meiner Gedanken mithalten. Dann kam irgendwann
ein PC in mein Leben und seither kann ich fast so schnell schreiben, wie ich
mir etwas ausdenke. Den tatsächlichen Anstoß gab mir meine geliebte Frau, die
heute beim Lesen den weiblichen Part übernehmen wollte, aus gesundheitlichen
Gründen aber leider zuhause bleiben musste. Ich hatte ihr eine Geschichte
gegeben und sie hat sie mit Begeisterung gelesen. Sie hat mich ermutigt, doch
mehr zu schreiben. Andere haben mich dann ermutigt, die Bremsen zu lösen und
mehr Tempo, mehr Sex und mehr Gewalt in meine Thriller zu bringen.
Tempo war kein Problem, Sex und Gewalt schon. Mit Sex halte ich mich nach wie vor
zurück. Bei der Gewalt beschränke ich mich meist auf eine recht harte Szene und
versuche diese immer wieder in den Kopf der Leser zu holen.

A: Wie und wo recherchierst Du zu Deinen Themen?

M: In der IT gibt es einen Spruch: Google ist dein bester Freund. In der Tat hole
ich mir viel Wissen aus dem Internet. Meine Apothekerin ist eine treue Leserin
und bei ihr kann ich mir immer wieder Tipps holen. Dann habe ich eine gute
Bekannte, die Chemielehrerin ist. Bei ihr konnte ich mir sehr hilfreiche Tipps
zur Entsorgung von Knochen holen.

A: Autoren sprechen ja oft von einer Schreibblockade, wie gehst Du damit um?

M: Blockiert werde ich bestenfalls durch mich selbst, weil ich zu viel im Kopf
habe. Aber dass ich richtig in einer Story festhing und nicht weiterkam, das
gab es noch nicht.

Nach Beantwortung dieser erstmal letzten Frage, las Marcus Sammet aus dem ersten
Teil seiner „Sterbe wohl…“-Reihe, aus „Aderlass“
 Hier erhältlich ---> KLICK

Da ich hier leider über keinerlei Tonmaterial verfüge bzw. erst zu einem späteren
Zeitpunkt das bearbeitete Video erhalte, gibt es hier den kleinen Umriss aus
meiner Rezension:

Kommissar Burger wird an einen Tatort gerufen. Für einen Mord untypisch ist der Raum in
dem die Leiche liegt, klinisch rein. Der Mörder machte sich die Arbeit, den ganzen
Raum zu reinigen und alles in weiss zu hüllen bzw. zu streichen. Hinweise wie
Fingerabdrücke, Haare, Hautschüppchen und ähnliches sucht die Spurensicherung
vergeblich. Sogar die weibliche Leiche ist schneeweiss. Nur ihre Haare leuchten
in strahlendem Rot.
Eine Herausforderung für Burger und den Gerichtsmediziner, der auf eine Art zu
morden kommt, die sogar für ihn und Kommissar Burger bisher unvorstellbar war.
Zum Tatort wurde auch Thomas Mattern gerufen, für den es ein Rätsel ist, warum die Polizei
das tat. Er kennt die Tote nicht. Einzig eine Mail die die Polizei erhielt,
weist auf ihn als Täter hin. Aber Burger kann sich nicht vorstellen, dass
Mattern der Täter sein soll.
In welchem Zusammenhang steht er also mit diesem Mord und noch weiteren Morden, die der
Mörder ebenso per Mail der Kripo meldet?
Nachdem sich Mattern auf den ersten Blick in die schöne Babs, die er in der Tanzschule
kennenlernt, verliebt, gerät auch sie in höchste Gefahr. Denn sie soll Jens
Hollers nächstes Opfer sein. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und den
Mörder….


Nachdem sich Marcus Sammet den ersten Fragen seines Publikums stellte, ging es in die
zweite Interviewrunde.

A: Wie viel „autobiografischen Anteil“ hat Dein Geschriebenes?
M: Je mehr Bände erscheinen, desto weniger Biografisches steht in den Büchern.
Aderlass hat noch extrem viel, der aktuelle, Angerichtet nur noch sehr wenig.
Was wohl doch einige beruhigen wird, geht es doch um Kannibalismus.

A: Wer sind Deine Lieblingsautoren?
M: Da gibt es viele. Jo Pestum mochte ich als Kind, er schrieb damals Krimis für
Kinder. Edgar Wallace, Agatha Christie, Dorothy Slayers, Henry Slessar. Aber
auch viele deutsche Autoren. Andreas Eschbach, Karl Olsberg und viele viele
mehr, gerade auch unbekanntere.

A: Liest Du ein spezielles Genre oder reizt Dich die Abwechslung?

M: Schon hauptsächlich Krimi und Thriller. Es gibt aber auch Ausnahmen wie Terry
Pratchett, der bisher einzige Fantasy-Autor, dessen Bücher mir gefallen haben.

A: Welches Buch hat Dich in der letzten Zeit am meisten bewegt und warum?

M: Im Grunde zwei Bücher, vom Fürst zu Sayn-Wittgenstein. Eins davon hat er mir
geschenkt und stellt seine außergewöhnliche Carl Barks Privatsammlung dar und
das zweite, in dem seine Lebensgeschichte erzählt ist.

A: Besuchst Du selbst auch Lesungen?

M: Ja, aber leider selten. Manche zwangsweise, weil ich sie moderiere. Es gibt ja
meine Veranstaltungsreihe Sammet trifft. Dort stelle ich vorwiegend lokale
Autoren vor und sie lesen natürlich auch aus ihren Büchern.

Nach diesem Teil des Interview beehrte Marcus Sammet uns mit einer Lesung aus dem
zweiten Teil seiner „Sterbe wohl…“-Reihe „Ausgeblutet“

 Hier erhältlich ---> KLICK

Um den Schock über Jens Hollers Mordversuch an Babs besser zu überwinden, möchte
Thomas Mattern mit seiner großen Liebe Babs, ein paar Tage Urlaub auf Gran
Canaria geniessen.
Babs bittet ihn jedoch, nachdem ihm sein Freund steckte, dass es sich bei Babs
um eine Prostituierte handelt, einen Abstecher nach Mallorca zu unternehmen.
Dort lebt ihre Mutter, die ihr immer einen Strich durch die Rechnung machte,
wenn sie mit einem Mann glücklich war. Jedesmal wenn sie ihr einen Mann
vorstellte, verschwand dieser auf Nimmerwiedersehen.
Nun möchte sie dieses Risiko auch mit Thomas eingehen. Bei Thomas jedoch beißt
Hedwig Stein auf Granit. Er nimmt zwar das ihm angebotene Geld, allerdings auch
Barbara, mit der er danach nach Gran Canaria weiterfliegen will. <br />
Kurz nachdem sie dort angekommen waren, erhält Thomas einen Anruf von Kommissar
Burger aus München, der ihm mitteilt, dass sein Freund Jens Klamm ermordet
wurde.
Natürlich treten die beiden die Rückreise sofort an.
Jens Klamm wurde auf bestialische Weise ermordet. Der Mörder ließ ihn
regelrecht ausbluten, wie Dr. Heimsuch, der Gerichtsmediziner feststellt.
Doch irgendetwas stimmt in der Wohnung von Jens Klamm nicht.
Etwa zeitgleich sieht Barbaras Mutter ein, dass sie einen großen Fehler machte
und versucht ihre Tochter telefonisch zu erreichen. Während dieses Telefonates
wird auch sie ermordet.
Ein Wettlauf mit der Zeit und einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit
beginnt und wieder einmal schwebt Babs in höchster Gefahr….


Nach einer kurzen Pause ging es nun in den Endspurt

A: Wie gehst Du mit negativer Kritik um?

M: Gar nicht, hab ich nicht. Nein, Scherz. Ärgert natürlich erst mal. Aber ist das
vorbei, geht’s dran, zu sehen, ob die Kritik berechtigt ist. Wenn ja, und da
sehr ehrlich sich selbst gegenüber zu sein ist nicht einfach, dann nehme ich
die Kritik doch eher positiv an und schaue, dass ich diesen Fehler nicht wieder
mache.

A: Das kann ich bestätigen, nachdem eine meiner Rezensionen doch recht hart in Bezug auf diverse Fehler in der Korrektur ausfiel.

A: Ein perfekter Tag für Dich?

M: Jeder Tag mit meiner Frau.

A: Deine Wünsche für Deine Zukunft als Autor?

M: Reich und berühmt zu sein, jedes Jahr mindestens einen Bestseller zu haben.

A: Dein Lebensziel?

M: Raus aus der IT, rein ins reine Autorenleben, wobei dies wohl in eine paar
Jahren nebenher als Rentner so weit sein wird.

A: Dein Ziel als Autor?
M: Ganz klar, einmal auf die Spiegelbestseller Liste kommen, natürlich unter die
ersten 10.


Nach diesem Teil des Interview beehrte Marcus Sammet uns mit einer Lesung aus dem
dritten Teil seiner „Sterbe wohl…“-Reihe

  Hier erhältlich ---> KLICK

Klinikum Rechts der Isar in München. Ines Wellinghof soll entlassen werden und ist durch
ihre seltene Blutgruppe das Ziel eines Auftragskillers. Doch dieser Killer hat
nicht mit seinen Gefühlen gerechnet. Er verliebt sich in die junge Frau und
entführt sie, um ihr Leben zu retten.
Ihr Auftraggeber, der Schlachter hat jedoch ihre Organe bereits verplant und
setzt wiederum einen Killer auf Max Hermann an, der mit Ines Mellinghof über
die Grenze nach Österreich flüchtet.
Ein Wettlauf mit der Zeit und um das Leben von Ines und Max beginnt…


A: Ich kenne ja ein paar Deiner Kurzgeschichten. Wird es die irgendwann gesammelt für Dein restliches Publikum geben?

M: Ja, auf jeden Fall. Wie Du sicherlich noch weißt, habe ich ja in der letzten Vorweihnachtszeit ein paar zum Besten gegeben, aber es sind leider noch zu wenige, weil es mir an Zeit mangelt. Aber so ein Kurzgeschichtenband ist geplant.

A: Was ist Dein Lebensmotto?

M: Das setzt sich aus einem Bibelzitat und einer Ergänzung von mir zusammen. In
der Bibel steht bei Markus, ca. Kapitel 14, ab Vers 15:
Es ist alles möglich, dem der glaubt. Von mir wurde es ergänzt mit: Notfalls an sich selbst!

A: Wird es weitere Lesungen von Dir selbst geben?

M: Auf jeden Fall. Ende August in Holzkirchen die Premiere zu Angerichtet, aus dem
ich heute nur einen kleinen Vorgeschmack gebe, im Oktober sehr wahrscheinlich auf Mallorca in der Ruine einer Kathedrale. Ich plane noch dazu gemeinsame Lesungen mit befreundeten Autorinnen.


An dieser Stelle konnte das Publikum noch weitere Fragen stellen und Marcus Sammet
wies darauf hin, dass Teil 4 seiner „Sterbe wohl…“-Reihe über ihn schon
erhältlich ist, da der Erscheinungszeitpunkt vorgezogen wurde. In den nächsten
Tagen wird es auch über Amazon so weit sein.

Hier erhältlich ---> KLICK


Mit der Entführung einer Joggerin in München sollte ein Festmahl der besonderen Art auf
Mallorca etwas Besonderes werden.
Max Hermann, der ehemalige Profikiller und Ines Mellinghof, die für ihn ihren Job bei der münchner Polizei an den Nagel hängte, führen ein beschauliches Leben. Wäre da nicht seine Verpflichtung, wegen seinem Vater immer wieder nach München zu reisen, der in einem Pflegeheim lebt.
Er wird am Flughafen in Palma erkannt und beschattet.
Durch das Aufeinandertreffen mit Barbara und Thomas und damit mit Barbaras Beobachtung am Strand, geraten somit alle vier in höchste Gefahr….


Gerne beantwortete Marcus weitere Fragen seines Publikums, signierte danach am Büchertisch Bücher für seine Fans und hielt den einen oder anderen Plausch mit den Gästen.

Gegen 18:30 Uhr bei über 30 Grad Hitze verabschiedeten wir uns vom Publikum, um uns
mit Iris Salewski (Organisatorin) und Monja Hübner (Eventfotografin) beim gegenüber liegenden Griechen für die Heimreise zu stärken.

Dank liebe Iris für Deine tolle Vorbereitung und Werbung, danke an Marcus Sammet für die geduldige Beantwortung meiner Fragen und denen des Publikums und danke an Monja Hübner, die tolle Bilder der Veranstaltung schoss, die auch für Presseberichte zur Verfügung gestellt werden können.

Hier noch ein paar Bilder über eine wunderbare Veranstaltung



















 

Samstag, 8. August 2015

Angerichtet - Sterbe wohl... - Marcus Sammet



Thriller

259 Seiten
swb media publishing
Genre: Thriller
Erscheint am 15.09.2015
ISBN 9783944264936

Klappentext:

Der Mann beugte sich hinunter und küsste sie auf die Lippen. Nun spürte er, wie die Haut unter seiner Berührung die Spannung verlor. Langsam löste er sich von der Frau und nahm die Lederriemen ab, die ihren Körper auf der Liege fixierten.
Der ehemalige Profikiller Max Hermann gerät auf Mallorca mitten in ein bizarres Mordgeschehen, das ihn und seine Freundin Ines tief in eine düstere Szenerie führt: Neben dem touristischen Ballermanntreiben existieren ganz andere, dunkle und ungeahnte Abgründe! Nur knapp entkommen beide einem entsetzlichen Schicksal – und enttarnen dabei eine mörderische und grausame Parallelwelt…

Mein Umriss:

Mit der Entführung einer Joggerin in München sollte ein Festmahl der besonderen Art auf Mallorca etwas Besonderes werden.
Max Hermann, der ehemalige Profikiller und Ines Mellinghof, die für ihn ihren Job bei der münchner Polizei an den Nagel hängte führen ein beschauliches Leben. Wäre da nicht seine Verpflichtung, wegen seinem Vater immer wieder nach München zu reisen, der in einem Pflegeheim lebt.
Er wird am Flughafen in Palma erkannt und beschattet.
Durch das Aufeinandertreffen mit Barbara und Thomas und damit mit Barbaras Beobachtung am Strand, geraten somit alle vier in höchste Gefahr….

Mein Eindruck:

Mit diesem vierten Teil seiner „Sterbe wohl…“ – Reihe knüpft Marcus Sammet fast übergangslos an die drei Vorgänger an und schaffte meiner Meinung nach sein bisher bestes Werk. Schon zu Anfang hält er sich nicht lange mit unnötigem Blabla auf, nein, er stößt den Leser erbarmungslos mitten ins Geschehen und hält ihn bis zur letzten Zeile voll in seinem Bann. Da auch dieser Teil mit 259 Seiten ein relativ kurzer Thriller ist, ist man geneigt ihn bis zum Ende nicht aus der Hand zu legen.
Sammet nimmt uns mit auf die Reise nach Mallorca an den Balneario und auch ins beschauliche Hinterland das er mit viel Liebe zum Detail, jedoch ohne in Langatmigkeit abzuschweifen, beschreibt. Er nimmt den Leser sprichwörtlich an die Hand und führt ihn von Schauplatz zu Schauplatz und sorgt dafür, dass er immer das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein und vielleicht sogar selbst eingreifen zu können, wenns zu brenzlig für die Protagonisten wird.
Durch die bildhafte Schreibweise Sammets, ist es für den Leser ein Leichtes, sich die Örtlichkeiten, die Personen und auch die Abläufe vorzustellen.
Er fasst mit diesem Teil ein Thema auf, das sich für normal empfindende Menschen mehr im Hintergrund abspielt, aber trotzdem totgeschwiegen wird. Bisher nur in Splatter- oder Hardboiled-Thrillern abgehandelt, findet Kannibalismus in diesem Thriller auch seinen Platz ohne ekelerregend, aber trotzdem brutal und unmenschlich zu erscheinen.
Mit seiner „Sterbe wohl…“-Reihe steigerte sich Marcus Sammet von Band zu Band und von Verbrechen zu Verbrechen, sodass ich gespannt bin, welches Thema er für seinen hoffentlich bald erscheinenden Band fünf wählt.

Mein Fazit:


Wie guter Wein reift auch Marcus Sammet im Laufe der Zeit und mit jedem weiteren Band seiner „Sterbe wohl…“-Reihe

Hier ist dieses Buch schon jetzt zu erwerben

Danksagung

Mein herzlicher Dank geht an Marcus Sammet dafür, dass ich meinen kleinen Beitrag in Form der Erstkorrektur an diesem Buch leisten durfte, dafür, dass wir uns die Köpfe heiß diskutierten, wenn wir nicht einer Meinung waren, aber am Ende doch einen guten Weg fanden. Ebenso für seine Erlaubnis, das selbst gescannte Cover in Verbindung mit meiner Rezension zu veröffentlichen, bedanke ich mich beim Autor.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Jetzt auch in der Printversion - NEU -


Bisher nur als eBook erhältlich, so können sich die Fans der Druckversionen und auch freuen.

Ab sofort erhältlich und in ein paar Tagen auch über amazon.de 

Der Print über amazon.com