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Sonntag, 30. Dezember 2012

Das Prometheus Mosaik - Timothy Stahl

395 Seiten
Bastei Lübbe
Erschienen am 06.02.2009
ISBN 9783404158874

Klappentext:

Theo Lassing führt ein normales Leben. Doch damit ist es vorbei, als er in der Zeitung das Bild eines Mannes entdeckt, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht. Theo steht vor einem Rätsel. Als wenig später seine Mutter unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt er Fragen zu stellen. Seine Recherchen führen ihn zu einer Verschwörung, die den Globus umspannt. Theos Leben basiert auf einer Lüge: Seine Existenz ist nur ein Mosaik in einem furchtbaren Experiment, das die gesamte Menschheit bedroht. Schnallen Sie sich an für eine Achterbahnfahrt im Stil von Andreas Eschbach und Sebastian Fitzek.

Mein Umriss:

Ich kam nur bis Seite 130, dann brach ich ab.
Bis dahin gibt es fünf Handlungsorte und diverse Personen, die teilweise scheinbar miteinander verknüpft sind. Aus dem bis dahin Gelesenen ist zu vermuten, dass es um Genmanipulationen oder gar das Klonen von Menschen geht, aber keineswegs ersichtlich ist, in welchem Zusammenhang die bis dahin genannten Personen stehen….

Mein Eindruck:

Timothy Stahl bzw. diesen Thriller mit den Werken von Andreas Eschbach und Sebastian Fitzek auf eine Stufe zu stellen, ist sehr an den Haaren herbei gezogen. Stahl kommt mit keinem Satz auch nur annähernd an Eschbach oder Fitzek heran, geschweige denn im Aufbau der Geschehnisse. Die einzelnen Handlungsstränge, die vielleicht irgendwann zusammengefügt werden sollen, erinnern eher an in sich abgeschlossene Kurzgeschichten mit offenem Ende, als mit der Zusammengehörigkeit zu einem großen Ganzen. Auf die einzelnen Personen geht Stahl so oberflächlich ein, dass man sie im nächsten Kapitel schon wieder vergessen hat.
Der Autor bedient sich eher einer simplen Schreib- und Ausdrucksweise, wobei dazu wohl auch die diversen Satzzeichen-, Satzstellungs- und Rechtschreibfehler gehören.
Timothy Stahl hat hier ein Thriller-Debüt abgeliefert, das zeigt, dass er sich wohl besser einem anderen Genre zuwenden sollte.

Mein Fazit:

Schade ums Papier, auf das dieses Buch gedruckt wurde

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