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Montag, 17. August 2015

Die Feenjägerin - Elizabeth May




Steampunk-Fantasy

Originaltitel: The Falconer Trilogy Book 1

400 Seiten
Heyne Verlag
Erschienen am 09. Februar 2015
ISBN 978-3453316096

Kindle Edition
1049 KB
Heyne Verlag
Erschienen am 09. Februar 2015
ASIN B00NBSZFS0

Klappentext:

Hüte dich vor den Feen, denn ihre Seelen sind tückisch und kalt,

Schottland 1844: Tagsüber ist Aileana Kameron eine artige junge Frau aus den adeligen Kreisen Edinburghs. Nachts hingegen schnallt sie sich ihren Dolch unters Strumpfband und macht Jagd auf jene magischen Kreaturen, die einst ihre Mutter getötet haben: die Feen. Doch schon bald geht es für Aileana um viel mehr als bloß um Rache, denn sie kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Einem Geheimnis, das ganz Schottland bedroht…

Mein Umriss:

Aileanas Mutter wurde von Feen getötet. Nun ist die Trauerphase vorbei und die junge Frau muss sich wieder auf Bällen sehen lassen. Spaß kann sie daran nicht finden, denn immer wieder kommen ihr Feen in die Quere, so wie an diesem Abend auch.
Sie sinnt nach Rache, denn ihr bleibt nicht verborgen, dass die Feen ein weiteres Opfer suchen.
Im zurückliegenden Trauerjahr studierte sie die Feen genau, machte sich Nacht für Nacht auf den Weg um Feen zu töten. Sie ist jedoch nicht allein, Kiaran, eine andere Fee stellt sich ihr hilfreich zur Seite und unterstützt sie dabei, den Tod ihrer Mutter zu rächen…

Mein Eindruck:

Der Einstieg ins Geschehen ist Elizabeth May scheinbar etwas schwer gefallen. Schleppend und streckenweise etwas langatmig beschreibt sie die Sitten und Gebräuche der damaligen Zeit.
Nach ein paar Seiten scheint die Autorin zur Story gefunden zu haben und nimmt an  Fahrt auf, als die erste Fee erscheint und man Einblick bekommt, warum Aileana nach dem Tod ihrer Mutter in der Gesellschaft nicht mehr so hoch angesehen ist. Sie stand bei Auffinden der Leiche teilnahmslos daneben. Dadurch geriet sie in einen fragwürdigen Ruf, ebenso wie durch ihr wiederholtes Verschwinden.
Als Kiaran auftaucht werden die ersten Rätsel um Aileana und die Feen aufgelöst und die Handlung gewinnt an Fahrt. Von da an war ich vom Inhalt und der Geschichte um Aileana und die Feen so fasziniert, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte und wollte.
Fantasy hab ich schon immer gerne gelesen, nur Feen interessierten mich überhaupt nicht. Hier handelt es sich aber um Steampunk-Fantasy, eine Form, die mich wiederum total mit auf den Weg nimmt.

Aileana führt ein Doppelleben, das ihr immer wieder Probleme bereitet. An Vorgaben mag sie sich gar nicht halten und somit eckt sie immer wieder in der Gesellschaft an. Ihre rebellische Art ist das, was sie mir so überaus sympathisch macht. Auch dass sie durch und durch eine Kämpfernatur ist, die weiß was sie will und es auch durchzusetzen weiß.
Sie baut sich ihre Waffen selbst und weiß sie auch richtig zu nutzen, auch wenn die Anzahl in größere Dimensionen geht.
Die Feen sind dafür ausgebildet, die Menschen zu töten. Doch es gibt Ausnahmen, die sich in der Nähe Aileanas aufhalten und ihr in ihrem Rachefeldzug behilflich sind. Kiaran schwor sich vor langer Zeit, keine Menschen mehr zu töten und stellt sich nun hilfreich an Aileanas Seite. Er ist jedoch so undurchsichtig dargestellt, dass nicht nur Aileana ein Problem hat, ihn zu durchschauen. Das macht ihn aber nicht weniger interessant.
Auch Humor baute May in die Geschichte ein.
Der taucht in Gestalt von Derrik auf, der in Aileanas Kleiderschrank lebt und ihre kaputten Kleidungsstücke flickt. Dafür verlangt er als Lohn nichts anderes als Honig. Aber die Menge muss stimmen, denn er wird von Honig betrunken und dann…. nein, das verrate ich nicht.

Streckenweise kam mir die Geschichte lückenhaft vor, da mir gewisse Erklärungen fehlten. Es fehlte mir nicht viel, nur der kleine Ticken, um bei mir das Kopfkino zum Laufen zu bringen. Manche Dinge und auch Feen sind mir einfach zu knapp erläutert. Vielleicht fällt mir das auch nur so arg auf, weil ich eben bisher keine Bücher mit und über Feen gelesen habe.
Leider hatte ich zwischendurch immer wieder das Gefühl, dass die Autorin den  Faden verloren hatte, der sie durch die Geschichte führen sollte, denn ich kann mir nicht anders erklären, warum sie immer und immer wieder Aileanas Plan, den Tod der Mutter zu rächen erklärt. Das ist ein Punkt, der mir von Anfang an völlig klar war und den ich beim Lesen permanent verfolgte. Diese Wiederholungen ließen mich so manche Seite achtlos überblättern und ich weiß nicht, ob ich dadurch etwas versäumte.
Fasziniert war ich von der Vielschichtigkeit der Feen. Egal ob es um ihr Aussehen, ihr Auftreten oder auch ihr Verhalten ging. Es sind nicht nur die lieben, netten, die ich bisher eher aus Erzählungen über Kinderbücher kannte, was mich natürlich neugierig auf den nächsten Teil des Buches macht.

Das Ende sehe ich in Anbetracht dessen, dass es irgendwann weiter geht als perfektes Ende.
Ein lauter, intensiver Showdown, der einen dann doch irgendwie in der Luft hängen lässt und damit die Neugierde auf den nächsten Teil anheizt.

Das Cover:

Ich sehe ein perfekt gewähltes Cover, das für mich genau das aussagt, um was es in dem Buch geht. Nicht zu viel und nicht zu wenig

Mein Fazit


Dieses Buch war für mich absolutes Neuland, aber trotz einiger kleiner Schwächen bekommt es meine Leseempfehlung

Die Autorin

(Zitat aus Amazon) Elizabeth May wurde in Kalifornien geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, bevor sie nach Schottland zog. Sie studierte Anthropologie an der Universität von St. Andrews und schreibt derzeit an ihrer Doktorarbeit. Wenn sie sich nicht gerade der Wissenschaft widmet, stürzt sie sich mit Begeisterung in fantastische Welten. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Edinburgh. (Zitat Ende)

Danksagung

Mein Dank geht an den Heyne Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte, ebenso bedanke ich mich bei der Verlagsgruppe Randomhouse dafür, dass ich auf Cover und andere Hilfsmittel in Verbindung mit dieser Rezension zurückgreifen durfte.

Montag, 10. August 2015

Marcus Sammet las in Arnstorf - Ein Rückblick auf den 8. August 2015


Im Normalfall läuft es mit Marcus Sammet umgekehrt.

Er lädt ein und die Autoren lassen sich unter dem Motto „Sammet trifft…“ von ihm interviewen.

Am 8. August 2015 war es nun wieder einmal soweit, dass ich einen Termin mit Marcus bekam und ich ihn mit Fragen zu sich selbst und seinen Büchern löchern konnte.
Natürlich wurde dieses Interview zwischendrin immer wieder durch Lesungen aus seinen Büchern der „Sterbe wohl…-Reihe“ aufgelockert.

Um 15 Uhr reiste ich mit Marcus Sammet und unserer Eventfotografin Monja Hübner in Arnstorf an, wo wir schon freudig von der Initiatorin Iris Salewski erwartet wurden. Iris unterstützte uns tatkräftig bei Aufbau und Dekoration für die nachfolgende Lesung.

Auch mit Getränken und leckerem Kuchen wurden wir verwöhnt.

Langsam trudelte auch das Publikum nach und nach ein und machte es sich bequem.

Mit einer kleinen Verspätung legten wir um 16:10 Uhr los


Iris Salewski begrüßt das Publikum

Iris stellte sich und uns vor und erzählte dem Publikum, was es in den kommenden
beiden Stunden erwarten würde. Im Anschluss übergab sie an mich, damit ich
Marcus Sammet Fragen zu sich selbst, seinem Leben und seinen Büchern stellen
konnte:

A: Erzähl uns doch bitte erstmal, wer Du bist und woher Du kommst

M: Wer ich bin? Ich bin ich. Komme aus dem schönen, grünen Ruhrgebiet,
genaugenommen aus Recklinghausen. Zwei Jahre vor meiner Auswanderung nach
Bayern habe ich „Tief im Westen“ gelebt, in Bochum. Ich bin gelernter
Bürokaufmann, habe aber nie in dem Beruf gearbeitet. Durch Zufall in die IT gerutscht
und bis heute dort tätig.

A: Wenn Du nur 5 Worte hast, um Dich selbst zu beschreiben. Was würdest Du sagen?

M: Mich kann man nicht beschreiben

A: In welchem Bereich schreibst Du Deine Bücher und wie viele hast Du bereits veröffentlicht?

M: Mein Hauptgenre ist Krimi/Thriller. In diesem Bereich sind insgesamt 6
veröffentlicht, wobei zwei in einem Band zusammenfasst sind. Dieser ist auch
unter meinem Pseudonym Mark Heide erschienen.

A: Schreibst Du hauptberuflich?

M: Leider nein

A: Was hindert Dich daran, hauptberuflich zu schreiben?

M: Ich werde erpresst. Monatlich wird mir Geld überwiesen, damit ich meine Frau
und mich mit einem Dach über dem Kopf und einem gefüllten Kühlschrank versorgen
kann. Dafür darf ich dann auch jeden Tag in ein Büro gehen.

A: Bist Du Verlagsautor?

M: Ja, bin ich, was für mich den großen Vorteil hat, dass ich schreiben,
schreiben, schreiben kann und sich andere um Druck, Lektorat, Korrektorat,
Buchhandel und damit zwingende Zusammenhänge kümmern.

A: Wo und wann schreibst Du am liebsten?


M: Es gibt keine bestimmte Zeit und keinen bestimmten Ort. Eine ganze Weile habe
ich viel in der U-Bahn geschrieben. Ansonsten in der Regel daheim in meinem
Sessel mit dem Laptop oder am Schreibtisch am PC.

A: Was bedeutet für Dich das Schreiben und wie kamst Du darauf?

M: Schreiben ist für mich eine Art Flucht in eine selbsterschaffene Welt. Hier
kann ich sein, wer immer ich mag und ich bin dort vor allem eins: Gesund.
Diesen Aspekt lasse ich jedoch genau dort wo er ist, im Buch. Meine diversen „Wehwehchen“
lasse ich unerwähnt.
Geschichten gab es schon immer viele in meinem Kopf, vorwiegend Krimis. Einfach, weil ich
schon immer gern Krimis gelesen habe.

A: Wann hast Du damit begonnen und wer oder was gab den Anstoß dafür?

M: Begonnen habe ich vor sehr langer Zeit. Doch es war sehr mühsam, mit Tinte und
Papier meine Gedanken festzuhalten. Auch später mit einer Schreibmaschine
konnte ich nicht mit dem Tempo meiner Gedanken mithalten. Dann kam irgendwann
ein PC in mein Leben und seither kann ich fast so schnell schreiben, wie ich
mir etwas ausdenke. Den tatsächlichen Anstoß gab mir meine geliebte Frau, die
heute beim Lesen den weiblichen Part übernehmen wollte, aus gesundheitlichen
Gründen aber leider zuhause bleiben musste. Ich hatte ihr eine Geschichte
gegeben und sie hat sie mit Begeisterung gelesen. Sie hat mich ermutigt, doch
mehr zu schreiben. Andere haben mich dann ermutigt, die Bremsen zu lösen und
mehr Tempo, mehr Sex und mehr Gewalt in meine Thriller zu bringen.
Tempo war kein Problem, Sex und Gewalt schon. Mit Sex halte ich mich nach wie vor
zurück. Bei der Gewalt beschränke ich mich meist auf eine recht harte Szene und
versuche diese immer wieder in den Kopf der Leser zu holen.

A: Wie und wo recherchierst Du zu Deinen Themen?

M: In der IT gibt es einen Spruch: Google ist dein bester Freund. In der Tat hole
ich mir viel Wissen aus dem Internet. Meine Apothekerin ist eine treue Leserin
und bei ihr kann ich mir immer wieder Tipps holen. Dann habe ich eine gute
Bekannte, die Chemielehrerin ist. Bei ihr konnte ich mir sehr hilfreiche Tipps
zur Entsorgung von Knochen holen.

A: Autoren sprechen ja oft von einer Schreibblockade, wie gehst Du damit um?

M: Blockiert werde ich bestenfalls durch mich selbst, weil ich zu viel im Kopf
habe. Aber dass ich richtig in einer Story festhing und nicht weiterkam, das
gab es noch nicht.

Nach Beantwortung dieser erstmal letzten Frage, las Marcus Sammet aus dem ersten
Teil seiner „Sterbe wohl…“-Reihe, aus „Aderlass“
 Hier erhältlich ---> KLICK

Da ich hier leider über keinerlei Tonmaterial verfüge bzw. erst zu einem späteren
Zeitpunkt das bearbeitete Video erhalte, gibt es hier den kleinen Umriss aus
meiner Rezension:

Kommissar Burger wird an einen Tatort gerufen. Für einen Mord untypisch ist der Raum in
dem die Leiche liegt, klinisch rein. Der Mörder machte sich die Arbeit, den ganzen
Raum zu reinigen und alles in weiss zu hüllen bzw. zu streichen. Hinweise wie
Fingerabdrücke, Haare, Hautschüppchen und ähnliches sucht die Spurensicherung
vergeblich. Sogar die weibliche Leiche ist schneeweiss. Nur ihre Haare leuchten
in strahlendem Rot.
Eine Herausforderung für Burger und den Gerichtsmediziner, der auf eine Art zu
morden kommt, die sogar für ihn und Kommissar Burger bisher unvorstellbar war.
Zum Tatort wurde auch Thomas Mattern gerufen, für den es ein Rätsel ist, warum die Polizei
das tat. Er kennt die Tote nicht. Einzig eine Mail die die Polizei erhielt,
weist auf ihn als Täter hin. Aber Burger kann sich nicht vorstellen, dass
Mattern der Täter sein soll.
In welchem Zusammenhang steht er also mit diesem Mord und noch weiteren Morden, die der
Mörder ebenso per Mail der Kripo meldet?
Nachdem sich Mattern auf den ersten Blick in die schöne Babs, die er in der Tanzschule
kennenlernt, verliebt, gerät auch sie in höchste Gefahr. Denn sie soll Jens
Hollers nächstes Opfer sein. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und den
Mörder….


Nachdem sich Marcus Sammet den ersten Fragen seines Publikums stellte, ging es in die
zweite Interviewrunde.

A: Wie viel „autobiografischen Anteil“ hat Dein Geschriebenes?
M: Je mehr Bände erscheinen, desto weniger Biografisches steht in den Büchern.
Aderlass hat noch extrem viel, der aktuelle, Angerichtet nur noch sehr wenig.
Was wohl doch einige beruhigen wird, geht es doch um Kannibalismus.

A: Wer sind Deine Lieblingsautoren?
M: Da gibt es viele. Jo Pestum mochte ich als Kind, er schrieb damals Krimis für
Kinder. Edgar Wallace, Agatha Christie, Dorothy Slayers, Henry Slessar. Aber
auch viele deutsche Autoren. Andreas Eschbach, Karl Olsberg und viele viele
mehr, gerade auch unbekanntere.

A: Liest Du ein spezielles Genre oder reizt Dich die Abwechslung?

M: Schon hauptsächlich Krimi und Thriller. Es gibt aber auch Ausnahmen wie Terry
Pratchett, der bisher einzige Fantasy-Autor, dessen Bücher mir gefallen haben.

A: Welches Buch hat Dich in der letzten Zeit am meisten bewegt und warum?

M: Im Grunde zwei Bücher, vom Fürst zu Sayn-Wittgenstein. Eins davon hat er mir
geschenkt und stellt seine außergewöhnliche Carl Barks Privatsammlung dar und
das zweite, in dem seine Lebensgeschichte erzählt ist.

A: Besuchst Du selbst auch Lesungen?

M: Ja, aber leider selten. Manche zwangsweise, weil ich sie moderiere. Es gibt ja
meine Veranstaltungsreihe Sammet trifft. Dort stelle ich vorwiegend lokale
Autoren vor und sie lesen natürlich auch aus ihren Büchern.

Nach diesem Teil des Interview beehrte Marcus Sammet uns mit einer Lesung aus dem
zweiten Teil seiner „Sterbe wohl…“-Reihe „Ausgeblutet“

 Hier erhältlich ---> KLICK

Um den Schock über Jens Hollers Mordversuch an Babs besser zu überwinden, möchte
Thomas Mattern mit seiner großen Liebe Babs, ein paar Tage Urlaub auf Gran
Canaria geniessen.
Babs bittet ihn jedoch, nachdem ihm sein Freund steckte, dass es sich bei Babs
um eine Prostituierte handelt, einen Abstecher nach Mallorca zu unternehmen.
Dort lebt ihre Mutter, die ihr immer einen Strich durch die Rechnung machte,
wenn sie mit einem Mann glücklich war. Jedesmal wenn sie ihr einen Mann
vorstellte, verschwand dieser auf Nimmerwiedersehen.
Nun möchte sie dieses Risiko auch mit Thomas eingehen. Bei Thomas jedoch beißt
Hedwig Stein auf Granit. Er nimmt zwar das ihm angebotene Geld, allerdings auch
Barbara, mit der er danach nach Gran Canaria weiterfliegen will. <br />
Kurz nachdem sie dort angekommen waren, erhält Thomas einen Anruf von Kommissar
Burger aus München, der ihm mitteilt, dass sein Freund Jens Klamm ermordet
wurde.
Natürlich treten die beiden die Rückreise sofort an.
Jens Klamm wurde auf bestialische Weise ermordet. Der Mörder ließ ihn
regelrecht ausbluten, wie Dr. Heimsuch, der Gerichtsmediziner feststellt.
Doch irgendetwas stimmt in der Wohnung von Jens Klamm nicht.
Etwa zeitgleich sieht Barbaras Mutter ein, dass sie einen großen Fehler machte
und versucht ihre Tochter telefonisch zu erreichen. Während dieses Telefonates
wird auch sie ermordet.
Ein Wettlauf mit der Zeit und einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit
beginnt und wieder einmal schwebt Babs in höchster Gefahr….


Nach einer kurzen Pause ging es nun in den Endspurt

A: Wie gehst Du mit negativer Kritik um?

M: Gar nicht, hab ich nicht. Nein, Scherz. Ärgert natürlich erst mal. Aber ist das
vorbei, geht’s dran, zu sehen, ob die Kritik berechtigt ist. Wenn ja, und da
sehr ehrlich sich selbst gegenüber zu sein ist nicht einfach, dann nehme ich
die Kritik doch eher positiv an und schaue, dass ich diesen Fehler nicht wieder
mache.

A: Das kann ich bestätigen, nachdem eine meiner Rezensionen doch recht hart in Bezug auf diverse Fehler in der Korrektur ausfiel.

A: Ein perfekter Tag für Dich?

M: Jeder Tag mit meiner Frau.

A: Deine Wünsche für Deine Zukunft als Autor?

M: Reich und berühmt zu sein, jedes Jahr mindestens einen Bestseller zu haben.

A: Dein Lebensziel?

M: Raus aus der IT, rein ins reine Autorenleben, wobei dies wohl in eine paar
Jahren nebenher als Rentner so weit sein wird.

A: Dein Ziel als Autor?
M: Ganz klar, einmal auf die Spiegelbestseller Liste kommen, natürlich unter die
ersten 10.


Nach diesem Teil des Interview beehrte Marcus Sammet uns mit einer Lesung aus dem
dritten Teil seiner „Sterbe wohl…“-Reihe

  Hier erhältlich ---> KLICK

Klinikum Rechts der Isar in München. Ines Wellinghof soll entlassen werden und ist durch
ihre seltene Blutgruppe das Ziel eines Auftragskillers. Doch dieser Killer hat
nicht mit seinen Gefühlen gerechnet. Er verliebt sich in die junge Frau und
entführt sie, um ihr Leben zu retten.
Ihr Auftraggeber, der Schlachter hat jedoch ihre Organe bereits verplant und
setzt wiederum einen Killer auf Max Hermann an, der mit Ines Mellinghof über
die Grenze nach Österreich flüchtet.
Ein Wettlauf mit der Zeit und um das Leben von Ines und Max beginnt…


A: Ich kenne ja ein paar Deiner Kurzgeschichten. Wird es die irgendwann gesammelt für Dein restliches Publikum geben?

M: Ja, auf jeden Fall. Wie Du sicherlich noch weißt, habe ich ja in der letzten Vorweihnachtszeit ein paar zum Besten gegeben, aber es sind leider noch zu wenige, weil es mir an Zeit mangelt. Aber so ein Kurzgeschichtenband ist geplant.

A: Was ist Dein Lebensmotto?

M: Das setzt sich aus einem Bibelzitat und einer Ergänzung von mir zusammen. In
der Bibel steht bei Markus, ca. Kapitel 14, ab Vers 15:
Es ist alles möglich, dem der glaubt. Von mir wurde es ergänzt mit: Notfalls an sich selbst!

A: Wird es weitere Lesungen von Dir selbst geben?

M: Auf jeden Fall. Ende August in Holzkirchen die Premiere zu Angerichtet, aus dem
ich heute nur einen kleinen Vorgeschmack gebe, im Oktober sehr wahrscheinlich auf Mallorca in der Ruine einer Kathedrale. Ich plane noch dazu gemeinsame Lesungen mit befreundeten Autorinnen.


An dieser Stelle konnte das Publikum noch weitere Fragen stellen und Marcus Sammet
wies darauf hin, dass Teil 4 seiner „Sterbe wohl…“-Reihe über ihn schon
erhältlich ist, da der Erscheinungszeitpunkt vorgezogen wurde. In den nächsten
Tagen wird es auch über Amazon so weit sein.

Hier erhältlich ---> KLICK


Mit der Entführung einer Joggerin in München sollte ein Festmahl der besonderen Art auf
Mallorca etwas Besonderes werden.
Max Hermann, der ehemalige Profikiller und Ines Mellinghof, die für ihn ihren Job bei der münchner Polizei an den Nagel hängte, führen ein beschauliches Leben. Wäre da nicht seine Verpflichtung, wegen seinem Vater immer wieder nach München zu reisen, der in einem Pflegeheim lebt.
Er wird am Flughafen in Palma erkannt und beschattet.
Durch das Aufeinandertreffen mit Barbara und Thomas und damit mit Barbaras Beobachtung am Strand, geraten somit alle vier in höchste Gefahr….


Gerne beantwortete Marcus weitere Fragen seines Publikums, signierte danach am Büchertisch Bücher für seine Fans und hielt den einen oder anderen Plausch mit den Gästen.

Gegen 18:30 Uhr bei über 30 Grad Hitze verabschiedeten wir uns vom Publikum, um uns
mit Iris Salewski (Organisatorin) und Monja Hübner (Eventfotografin) beim gegenüber liegenden Griechen für die Heimreise zu stärken.

Dank liebe Iris für Deine tolle Vorbereitung und Werbung, danke an Marcus Sammet für die geduldige Beantwortung meiner Fragen und denen des Publikums und danke an Monja Hübner, die tolle Bilder der Veranstaltung schoss, die auch für Presseberichte zur Verfügung gestellt werden können.

Hier noch ein paar Bilder über eine wunderbare Veranstaltung



















 

Samstag, 8. August 2015

Angerichtet - Sterbe wohl... - Marcus Sammet



Thriller

259 Seiten
swb media publishing
Genre: Thriller
Erscheint am 15.09.2015
ISBN 9783944264936

Klappentext:

Der Mann beugte sich hinunter und küsste sie auf die Lippen. Nun spürte er, wie die Haut unter seiner Berührung die Spannung verlor. Langsam löste er sich von der Frau und nahm die Lederriemen ab, die ihren Körper auf der Liege fixierten.
Der ehemalige Profikiller Max Hermann gerät auf Mallorca mitten in ein bizarres Mordgeschehen, das ihn und seine Freundin Ines tief in eine düstere Szenerie führt: Neben dem touristischen Ballermanntreiben existieren ganz andere, dunkle und ungeahnte Abgründe! Nur knapp entkommen beide einem entsetzlichen Schicksal – und enttarnen dabei eine mörderische und grausame Parallelwelt…

Mein Umriss:

Mit der Entführung einer Joggerin in München sollte ein Festmahl der besonderen Art auf Mallorca etwas Besonderes werden.
Max Hermann, der ehemalige Profikiller und Ines Mellinghof, die für ihn ihren Job bei der münchner Polizei an den Nagel hängte führen ein beschauliches Leben. Wäre da nicht seine Verpflichtung, wegen seinem Vater immer wieder nach München zu reisen, der in einem Pflegeheim lebt.
Er wird am Flughafen in Palma erkannt und beschattet.
Durch das Aufeinandertreffen mit Barbara und Thomas und damit mit Barbaras Beobachtung am Strand, geraten somit alle vier in höchste Gefahr….

Mein Eindruck:

Mit diesem vierten Teil seiner „Sterbe wohl…“ – Reihe knüpft Marcus Sammet fast übergangslos an die drei Vorgänger an und schaffte meiner Meinung nach sein bisher bestes Werk. Schon zu Anfang hält er sich nicht lange mit unnötigem Blabla auf, nein, er stößt den Leser erbarmungslos mitten ins Geschehen und hält ihn bis zur letzten Zeile voll in seinem Bann. Da auch dieser Teil mit 259 Seiten ein relativ kurzer Thriller ist, ist man geneigt ihn bis zum Ende nicht aus der Hand zu legen.
Sammet nimmt uns mit auf die Reise nach Mallorca an den Balneario und auch ins beschauliche Hinterland das er mit viel Liebe zum Detail, jedoch ohne in Langatmigkeit abzuschweifen, beschreibt. Er nimmt den Leser sprichwörtlich an die Hand und führt ihn von Schauplatz zu Schauplatz und sorgt dafür, dass er immer das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein und vielleicht sogar selbst eingreifen zu können, wenns zu brenzlig für die Protagonisten wird.
Durch die bildhafte Schreibweise Sammets, ist es für den Leser ein Leichtes, sich die Örtlichkeiten, die Personen und auch die Abläufe vorzustellen.
Er fasst mit diesem Teil ein Thema auf, das sich für normal empfindende Menschen mehr im Hintergrund abspielt, aber trotzdem totgeschwiegen wird. Bisher nur in Splatter- oder Hardboiled-Thrillern abgehandelt, findet Kannibalismus in diesem Thriller auch seinen Platz ohne ekelerregend, aber trotzdem brutal und unmenschlich zu erscheinen.
Mit seiner „Sterbe wohl…“-Reihe steigerte sich Marcus Sammet von Band zu Band und von Verbrechen zu Verbrechen, sodass ich gespannt bin, welches Thema er für seinen hoffentlich bald erscheinenden Band fünf wählt.

Mein Fazit:


Wie guter Wein reift auch Marcus Sammet im Laufe der Zeit und mit jedem weiteren Band seiner „Sterbe wohl…“-Reihe

Hier ist dieses Buch schon jetzt zu erwerben

Danksagung

Mein herzlicher Dank geht an Marcus Sammet dafür, dass ich meinen kleinen Beitrag in Form der Erstkorrektur an diesem Buch leisten durfte, dafür, dass wir uns die Köpfe heiß diskutierten, wenn wir nicht einer Meinung waren, aber am Ende doch einen guten Weg fanden. Ebenso für seine Erlaubnis, das selbst gescannte Cover in Verbindung mit meiner Rezension zu veröffentlichen, bedanke ich mich beim Autor.

Dienstag, 4. August 2015

Liebe auf drei Pfoten - Fiona Blum


Roman

224 Seiten
Page & Turner
Erschienen am 23. März 2015
ISBN 978-3442204472

Kindle Edition
674 KB
Page & Turner
Erschienen am 23. März 2015
ASIN B00WZEVJVKO



Klappentext

Das Leben ist voller Überraschungen. Und manchmal geschieht sogar ein Wunder.

Federica lebt in einem kleinen, entlegenen Viertel in Rom – und sie hat es sich in den Kopf gesetzt, die verlassene Bücherei in ihrer Nähe wieder zu neuem Leben zu erwecken. Doch zur Erfüllung ihres Traumes bedarf es erst der Umdrehungen einiger geheimnisvoller Rädchen, die das Schicksal leise vorantreiben: das große Herz einer verrückten alten Frau, das Vertrauen zweier Kinder in Not und den unbändigen Überlebenswillen eines kleinen Katers, der dafür sorgt, dass Federika das Leben zu lieben lernt.

Mein Umriss

Ein heisser Sommer in Rom. Federica hat ihr Studium abgeschlossen und lebt im Stadtteil Testaccio. Dort, wo die weniger betuchten Menschen leben, wo es laut ist, manchmal auch schmutzig. Aber Federica fühlt sich hier wohl. Sie geht ihren Jobs nach. Der erste fordert sie mit sehr frühem Aufstehen, denn sie sortiert Briefe bei der Post. Wenn sie damit fertig ist, kümmert sie sich um den Frühstücksservice in einer Pension und nachmittags ist sie in ihrer eigenen Bücherei, mit der sie sich ihren Lebenstraum erfüllte.
Dort erscheint eines Tages eine alte, seltsame Frau und hinterlässt Federika ein kleines Bündel und die Nachricht „Kümmere dich“
Also hat sie nun einen weiteren Job. Sie kümmert sich um den kleinen Kater, der sich in dem Bündel Kleidungsstücke befindet, und dem Tod näher als dem Leben ist. Sie kann ihn nicht sterben lassen, also bringt sie ihn zum Tierarzt. Nachdem sie die Rechnung nicht bezahlen kann, nimmt sie die Pflege eben ohne Medikamente in Angriff. Schnell erholt sich das dreibeinige Kerlchen und weicht ihr nicht mehr von der Seite.
Federika hat dies verändert und das bleibt ihrem Umfeld nicht verborgen. Von nun an, ist Bruno der Kater immer an ihrer Seite…

Mein Eindruck

Fiona Blum hat mit diesem Buch ein großes Kapitel der wunderbaren Geschichte des dreibeinigen Katers Bruno zu Papier gebracht. Sie beschränkt sich auf einen Sommer, der für Bruno und die Hauptprotagonistin Federika das Leben nicht nur auf den Kopf stellte, sondern dieses für beide ins Positive kehrte. Allgemein wird einem immer vermittelt, dass die Italiener ein lautes, hektisches Völkchen sind. Blum zeigt hier eine andere Seite dieser sympathischen Menschen. Sie können auch leise und gefühlvoll. Insbesondere, wenn es um die anderen Menschen in ihrem Umfeld geht. Die Autorin beschränkt sich nicht nur auf Federika und Bruno, sie bezieht eine alte Schauspielerin, die in den siebziger Jahren von der Bildfläche verschwand, den spanischen Ex-Mafiosi, einen Tierarzt, der nicht nur die Praxis von seinem Vorgänger erbte, zwei Kinder und deren Mutter mit schrecklicher Vergangenheit und natürlich Federikas direkten Nachbar, der immer zur Stelle ist, wenn sie jemanden zum Reden braucht, mit in ihre Geschichte ein.
Besonders beeindruckend schreibt Blum über den Kater und darüber, was er wohl empfindet oder vielleicht auch denkt. Nein, sie vermenschlicht dieses Tier mit keiner einzelnen Silbe. Vielmehr beschreibt sie seine Aktionen und Empfindungen so, wie sich Menschen vorstellen würden, dass er empfindet und denkt. Sie lässt ihn zeigen, was er möchte und da die Beziehung von Federica und ihm sehr schnell sehr eng ist, sind sie nach kurzer Zeit ein perfekt eingespieltes Team.
Geheimnisvoll stellt sie die alte Frau und den „Spanier“ vor, deren Rätsel sie bald auflöst und über die sie sich viele Gedanken macht. Ebenso die berührende Geschichte der beiden Kinder, deren Mutter sie mit Hilfe des Katers zurück ins Leben führt.
Durch Blums einfache Schreibweise taucht man sehr schnell ins Geschehen ein und ist von der Geschichte total gefangen. Man möchte am liebsten noch viel mehr über Bruno erfahren, aber leider war dieses Buch viel zu schnell zu Ende.

Mein Fazit
 

Ein gefühlvoll, ruhig, beschaulich und liebevoll geschriebenes Buch darüber, wie ein Kater in der Lage ist, das Leben der Menschen ins Positive zu ändern, dem ich meine vollste Empfehlung ausspreche.

Die Autorin

Fiona Blum wurde 1968 geboren. In Passau und Rom studierte sie Rechtswissenschaften und Italienisch. In Verona arbeitete sie nach dem Studium als Anwältin und in München in einer internationalen Anwaltskanzlei. Heute ist sie Hauptberuflich Schriftstellerin und lebt mit Mann, Tochter und Katze in einem alten Bauernhof in Oberbayern.
Unter ihrem richtigen Namen Veronika Rusch schreibt sie Dinnerkrimis, Theaterstücke und Kriminalromane.

Danksagung

Mein Dank geht an den Page & Turner Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte, ebenso bedanke ich mich bei der Verlagsgruppe Randomhouse dafür, dass ich auf Cover und andere Hilfsmittel in Verbindung mit dieser Rezension zurückgreifen durfte.

Hier könnt Ihr das Buch erwerben

Montag, 3. August 2015

Reap the storm / Vergelte! - Nun auch in Englisch - Siegfried Langer

For the first time one of his novels has been translated into another language.
On November 10th, his latest novel appears “Vergelte!” entitled “Reap The Storm” and will then be available throughout the English-speaking world as a pocket book, e-book and audio book.
“Reap The Storm” also gets its own cover and here you can see it already in advance.
So he likes it very well!
And he's very anxious to see if the translation just as well received as the original.

Cover Text

The first crime scene was the most disturbing. From the looks of it, the killer had dipped their fingers in the victim’s blood and used it to write in dark red on the white wallpaper. Although the letters were smeared and uneven, Detective Niklas Steg had no trouble making out the message: “Reap the storm.”

Now, with the help of Private Detective Sabrina Lampe, Steg must hunt down a terrifying serial killer dead set on delivering a particularly gruesome form of justice on men with a history of violence against women. Before each slaughter, the murderer sends a note to the intended victim that simply says, “Sow the wind…” When an innocent man receives the warning, Steg and Lampe race to crack the case before he, too, meets a brutal end.


Thanks

Thanks a lot dear Siegfried Langer, that I may publish the cover image with your approval here and on other platforms in conjunction with the book