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Mittwoch, 12. März 2014

Sebastian Fitzek in der BMW Welt München

Krimifestival 2014 – München – BMW Welt

Sebastian Fitzek liest und erzählt zu seiner Karriere und zu seinem neuen Thriller Noah

09. März 2014, herrlichstes Wetter über der Landeshauptstadt Bayerns. Die BMW Welt wird von der Sonne verwöhnt.
Dieses Wetter begrüßte den Schriftsteller Sebastian Fitzek aufs Herzlichste.

Um 15 Uhr ging es los

Eine Mitarbeiterin der BMW Welt kündigte Sebastian Fitzek mit Lobeshymnen an. Dann betritt er die Bühne….
Von Anfang an bester Laune, gewinnt er bereits in den ersten Minuten die vollste Aufmerksamkeit des Publikums. Er verstand es durch seinen Humor und seine lebendige Ausdrucksweise alle in seinen Bann zu ziehen.
Zu Beginn ließ er das Publikum in seinen Start in sein Berufsleben blicken, den er schlagfertig und humorvoll Revue passieren läßt. Ja, auch ein Sebastian Fitzek kam nicht als Schriftsteller zur Welt und nein, er wollte nie einer werden. Wäre da nicht so manche Stolperschwelle in jungen Jahren gewesen, die ihn in diese Richtung laufen ließ.
Tennisspieler wollte er werden, was ihn jedoch schnell erkennen ließ, dass er keiner derjenigen sein würde, die davon leben könnten. Also strebte er ein Studium als Tierarzt an. Ja, das schaffte er nach seinen eigenen Worten…… 3 Monate. Als er dann ein totes Tier sezieren mußte, war auch das vorbei. Also gründete er eine Band und versteckte sich hinter dem Schlagzeug…. Ob es am Bandnamen lag, oder allgemein an der Kunst der Band, darüber schweigt er sich aus. Die Band trug übrigens den Namen Fitzekk. Das zweite k sollte wohl das Additiv im Super Plus sein. Sollte, war aber nicht.
Irgendwann kam er dahinter, dass er einen eher seltenen Namen trägt und wurde dahingehend auch noch unterstützt, indem ihm gesagt wurde, dass er mit so einem Namen nur Schriftsteller werden könnte.
Auch dieser Weg war nicht ganz ohne Hürden, aber von Anfang an vielversprechend. Die Erzählungen über die ersten Lesungen mit 5 Teilnehmern, niedrigen Auflagen und das Umsortieren in den Buchläden trieben den Zuhörern die Lachtränen in die Augen. Namen wollte er nicht nennen, aber wenn es alle machen, warum nicht auch Sebastian Fitzek?

Wie kommt er nur immer wieder auf die Ideen zu seinen Thrillern?
Auch das erzählt er mehr oder weniger ausführlich. Er beobachtet die Menschen und alltäglichen Begebenheiten und so könnte sogar ein bei ihm für Nachbarn hinterlegtes Paket Stoff für einen nervenzerreissenden Thriller werden. Ebenso der Baumpilz, der seinem Wirt alles Lebensnotwengige entzieht, das dieser zum Überleben benötigt und an diesem Pilz stirbt
.
Zu Noah trug er ein Jahr lang alles an Informationen zusammen, das er benötigte, um dieses Buch zu beginnen. Es ist das erste Buch, dessen Handlung auf internationaler Ebene spielt und die allgegenwärtigen Umweltprobleme, wie Überbevölkerung genauer unter die Lupe nimmt. Immer wieder stellt sich Fitzek die Frage, wie viel ist zu viel.
In seiner Lesung trägt er Passagen vor, die nicht zu viel vom Buch verraten, sodass man auf jeden Fall gespannt ist, was einem dieses Werk beschert.
Dass Fitzek der absolute Vater ist, damit hält er nicht hinter dem Berg, als er über die dramatische Geburt seines jüngsten Sohnes Felix erzählt, der 11 Wochen zu früh im Juni 2013 das Licht der Welt erblickte. Auch, dass er seinen Kindern abends, so oft es geht, eine „Schichte“ vorliest.
Dazu jedoch bittet ihn seine Frau irgendwann, doch bitte die Geschichten sorgfältiger auszuwählen, nachdem Tochter Lotte in der Küche zu ihrer Mutter sagte „Ich hab ein hartes Messer, Mama ich muss dich töten“. Dass die Kleine dies aus dem Zusammenhang aus „Die Schöne und das Biest“ gerissen hat, konnte Fitzeks Frau nicht ahnen.

Zwischen diesen Abschnitten aus seinem Leben findet er immer eine gelungene Überleitung, um in wunderbarer Art und Weise, diverse Kapitel seines Buches zum Leben zu erwecken.

Mein Fazit:

Trotz der Vielzahl der Geschichten und Anekdoten hat man immer noch das Gefühl, dass Sebastian Fitzek noch lange nicht fertig ist, aus seinem Leben zu erzählen. Daher war es für mich bestimmt nicht die letzte Veranstaltung mit diesem tollen Schriftsteller, die ich besuchte.

 Hervorragendes Bühnenbild
 Sebastian Fitzek in voller Fahrt
 Noah ist das erste Buch von Fitzek, dessen Handlung auf internationaler Ebene stattfindet
 Hat jemand das FB-Profil gehackt? Bööööse Kollegen
 Wie kommt er immer wieder auf seine Ideen?
 Felix im Juni 2013 - 11 Wochen zu früh
 Felix 3 Monate später
Ob Felix in die Fussstapfen seines Vaters tritt?
 Das kommt davon, wenn man „Die Schöne und das Biest“ zu sehr ausschmückt
 Auch nach dem Vortragsmarathon nach Stunden noch bester Laune

Vielen Dank für diesen tollen Nachmittag

1 Kommentar:

  1. das hört sich nach einem schönen Tag an, Ich freue mich für dich

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